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Lufthansa vs. Italien: Der Streit um den 100-Mio.-Earn-Out

Lars F Corsten Season 7 Episode 32

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In diesem Video schauen wir uns die aktuelle Diskussion rund um die Earn-Out-Klausel im Deal zwischen Lufthansa und ITA Airways an.
Italien will den Bonus auch dann – selbst wenn ITA erst 2028 profitabel wird. Lufthansa sieht das anders.
Was bedeutet das für die Übernahme? Für die Preisstruktur? Und für die Zukunft der neuen A++ Allianzstruktur?
Kurz erklärt – auf den Punkt.

👇Frage des Tages 1:
👉 Wenn ITA 2027 formal die Gewinnschwelle verfehlt, findet ihr es fair, den Earn-Out trotzdem zu zahlen – oder muss ein Deal stur nach Vertrag laufen?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Soll Deutschland Emirates zusätzliche Landerechte in Berlin geben, obwohl Emirates weiter über Russland fliegt – ja oder nein, und was wäre für euch das wichtigste Kriterium?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
01:20 Lufthansa-ITA: Streit um Earn-Out-Klausel
06:26 Verdi gegen Emirates Flüge nach Berlin
11:03 Discover Airlines: Upgrade per Gebot
13:56 Marriott Bonvoy Promo
16:35 Radisson Rewards Promo
17:08 Fragen des Tages

Take-OFF 10.02.2026 – Folge 032-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, und heute habe ich natürlich wieder für euch frisch gepresste Themen. Das erste Thema ist Lufthansa-ITA, da ist wieder ein bisschen, nennen wir es mal, Spannung in der Bude zwischen den italienischen Regierenden und der Lufthansa. Es geht um die Earn-Out-Klausel. Dann haben wir ein Radisson Rewards Promo mit 7.000 Punkten bei drei Aufenthalten. Wir haben 'ne Marriott Bonvoy Promo mit 2.500 Punkten plus einer Elite-Nacht pro Marke. Discover Airlines, da gibt es jetzt Neuerungen, wer Flüge upgraden will. Da gibt es nämlich das Upgrade gegen Gebot. Und Verdi ist dagegen, dass Emirates nach Berlin kommt, kann's ihr nicht ausdenken. Ja, ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, 'n Like dazulassen, aber auch zu kommentieren und auf Skool zu kommen. Ich freu mich auf euch dort. Ja, die Lufthansa und der ITA-Deal ist ja fast schon in Vergessenheit geraten, weil die Lufthansa die 41 Prozent hält. Aber die Lufthansa hat ja dann die nächste Möglichkeit am ersten ersten, wo war es, was, glaub ich, erster Januar zwanzig siebenundzwanzig also bis zum Juni, also Juni zwanzig sechsundzwanzig bis zum ersten Januar zwanzig siebenundzwanzig für einen Volkszug für das nächste Optionsfenster. So ist es korrekt. Dann kann man neunzig Prozent haben. Stufe zwei also damit hat man dann neunzig Prozent zusätzlich hat man dann neunundvierzig Prozent gekauft. Dann gibt's eine dreihundertfünfundzwanzig Millionen Euro Zahlung zusätzlich zu der ersten Zahlung. Und wenn, jetzt kommt das Weitere, eine Erfolgsprämie, das ist ein sogenannter Earn-Out. Hundert Millionen an den italienischen Staat als Mitgesellschafter. Aber was ist 'n Earn-Out eigentlich und was, was macht man da und worum geht's da? Es geht einfach darum, dass jemand, der die Bude kauft eine variable Kaufpreiskomponente zu dem Unternehmensdeal reinbaut. Heißt also, ein Teil des Kaufpreises wird nur gezahlt, wenn ein definiertes Ziel erreicht wird. Das definierte Ziel sind bestimmte Umsatzschwellen dann erreichen der Gewinnschwelle, EBIT-Data und so weiter, gibt's verschiedene Varianten. Vorteil für den Käufer, hier in dem Fall für die Lufthansa, sollte die ITA nicht so performen, wie man es erwartet hat, dann wäre keine Knete mehr fällig. Aber andererseits der Verkäufer, wenn jemand das gekauft hat und die Bude rumreißt und damit auch wirklich was macht, der bekommt 'n zusätzlichen Bonus, wenn das wirklich so gut läuft wie versprochen. Also im Prinzip so 'ne Art Bringschuld. Und bei ITA Airways heißt das konkret, in dem Investment Agreement steht, dass die Lufthansa hundert Millionen Euro zahlen muss, wenn die ITA im Jahr zwanzig siebenundzwanzig die Gewinnschwelle erreicht. Und operativ läuft es ja bei ITA besser, muss man ja sagen. Man wird, ist wirtschaftlich auf einem guten Weg und plant sogar eine beschleunigte Langstreckenexpansion. Aber durch die teuren Flottenausfälle dürfte ITA erst zwanzig achtundzwanzig ganziell in die Gewinnzone kommen. Also wäre damit rein formell die Earn-Out-Variante nicht erfüllt. Also das heißt, man bräuchte die hundert Millionen nicht zahlen. Italien gegen Lufthansa, wenn man das so will.

Italien sagt:

"Nee, nee, nee, Freunde der gepflegten Gastfreundschaft, die pochen da wohl drauf,

obwohl zwanzig siebenundzwanzig nicht die Gewinnschwelle erreicht wird." Das Argument ist:

"Na ja, die EU hat ja so lange gebraucht. Die haben ja zweiundzwanzig Monate das Ganze ge-ge-gecheckt, ob man das haben kann und freigegeben." Also das heißt, diese zweiundzwanzig Monate, also da muss es irgendwie so noch mal 'n Jahr hinterher geben. Und das hat die Entwicklung natürlich verzögert. Und dafür sollte Lufthansa halt nicht profitieren. Deshalb möchte man das Bersys-Jahr für den Earn-Out nicht siebenundzwanzig haben, sondern zwanzig achtundzwanzig.

Lufthansa sagt:

"Nö, nö, nö, nö, das ist ja eine nachträgliche Veränderung des Vertrages. Ist eine Vertragsverschlechterung zugunsten des Deutschen." Das Problem ist solche Änderungen müsste Lufthansa ja auch den Aktionären verkaufen. Und das ist schwierig, wenn der Deal wirklich am Ende teurer wird, obwohl die Bedingungen nicht erfüllt sind. Und trotz dieser hundert Millionen, die man da so quasi grade als Diskussionsgrundlage hat, und wir haben zwanzig sechsundzwanzig, also ist noch 'n bisschen hin, ist es so ja, da muss man ehrlicherweise sagen, insgesamt sei das Klima zwischen Lufthansa und Italien aber weiter ausgezeichnet.

Oder wie wir sagen im Italienischen:

"Alles tutto bene", ne? Also in so in Ordnung ist es natürlich so wie will man's formulieren? Man kann Window Dressing machen, aber man kann auch Window Undressing machen. Das heißt also, Lufthansa hat schon 'n paar Möglichkeiten, das Ganze zu kontrollieren, wann das kommt. Und weil sie stark von Bilanzierung, Sondereffekten, aber auch vom Timing abhängen.

Immer die Frage aufwerfen:

operativ profitabel versus bilanziell profitabel. Und Italien versucht, ein politisches Argument, EU-Verzögerung, in eine ökonomische Earn-Out-Logik reinzupressen. Für Lufthansa ist heikel, nachträglich weicher zu werden.

Das sendet ein Signal an Kapitalmarkt, aber auch an andere Staaten, dass man sagt:

"Hey nee, so 'n Vertrag ist ja auch kein Vertrag, man kann ja nachträglich alles noch mal machen." Und da muss man halt beide Seiten halt wirklich verstehen. Und die Frage ist wenn die ITA formell die Gewinnschwelle in zwanzig siebenundzwanzig verfehlt, findet ihr's fair, den Earn-Out trotzdem zu zahlen oder muss ein Deal stur nach Vertrag laufen?

Und ist das eventuell so 'n Risiko, wo man sagen muss:

"Na ja was wäre umgekehrt passiert wenn die Lufthansa halt wenn das Ganze schneller durchgepeitscht geworden wäre zu Ungunsten Italiener oder so was?" Also das ist halt immer 'n Verträge, packt das und Savanna.

Das sagt der Lateiner schon:

"Verträge sind zu zu machen." Ja eine andere Vertragslage in Deutschland, die wir haben, ist ja mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die durften vier Flughäfen in Deutschland anfliegen, fünfter sollte fallen irgendwie. Fritze Merz hat ja auch irgendwas gesagt. Und zwar Standortschwächung, sagt aber jetzt die Verdi, ja. Friedrich Merz war auf drei Tagesreise durch die Golfstaaten. Er war ja halt in Katar, er war in Saudi, war aber auch in United Arab Emirates, also in UAE. Und wollte die außenwirtschaftliche Kooperation vertiefen, inklusive möglichen Handelsabkommen in UAE. Und parallel dazu gab's natürlich dann Diskussionen um die zusätzlichen Verkehrsrechte. Und da geht es sich um ganz genau um Dubai, Berlin. Und Emirates hat ab zwanzig sechsundzwanzig am BER ja Slots beantragt, die sind nicht genehmigt. Also nur damit's da keine Verwirrung gab. Da gab's ja am Anfang Verwirrung. Das heißt also, dass man dort die ganze Sache haben möchte, aber man hat keine Verkehrsrechte. Man darf halt rein theoretisch nicht fliegen, weil, wie ich ja sagte, vier Flughäfen sind, dürfen's sein. Das ist natürlich dann Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf. Damit haben wir sie alle. Aber es liegt keine Entscheidung vor. Und die Regierung, und das sagte Fritze Merz, wir sind ein Land, das bereit ist, auch außenwirtschaftspolitisch enger zusammenzuarbeiten, bis hin zu möglichen Handelsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Und offene Tür für engere Beziehungen, inklusive Luftverkehrsrechte als Verhandlungsmasse.

Die Verdi sagt aber ganz klar:

"Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, das ist ein Frontalangriff auf jede Idee von fairer Luftverkehrspolitik. Man sende das Signal, dass europäische Regeln, Menschenrechte und Tarifstandards nachrangig sind, wenn geopolitische Deals winken." Heißt also, statt europäische Airlines in einem extrem verzerrten globalen Markt zu starten, stärken, ermöglicht die Bundesregierung weitere Marktverdrängung. Und man sagt ja auch, dass das Katar-Abkommen, also mit Katar, CATA, was ja dafür steht für Comprehensive Air Transport Agreement, ist hochumstritten, gravierende Zweifel an der Integrität auch des Verhandlungsprozesses. Muss man natürlich sagen, ich bin grad in Italien und da ist ja auch der Kollege, der bei der EU in der Kommission der Veranstaltungsleiter war Holalei unrühmlich aufgefallen, bei Katar kostenlos rumzufliegen. Ist uncool. Und damit ist es halt so, dass man diesen Open Skies, ab das Open Skies-Abkommen, was man bekommen hat, was es ja rein faktisch damit ist ist schon schwierig. Und Berlin halt macht massiv Druck für Emirates in, in, in BER, Hub-Anbindung, Standortvorteil und so weiter. Klar, für Berlin, für den Flughafen wär's ja auch toll. Aber Frankfurt und München positionieren sich dagegen, weil es natürlich ein Problem darstellt.

Und man kann jetzt natürlich sagen:

"Ja gut, Verdi setzt sich nicht für die eigenen Leute ein weil natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen werden." Ich hatte die Zahlen genannt. Heißt also, und, und vor allem, wie viel Prozent macht dieser zusätzliche Flug pro Tag aus, ne? Also über was reden wir da? Und ist das überhaupt für die Verdi ein, ein Thema? Also ihr könnt natürlich sagen was ihr denkt. Aber man muss halt wirklich sagen die Frage ist ja nicht, ob Emirates ja oder nein, aber die Frage ist Protektionismus des eigenen deutschen Marktes. Und die Frage ist ja, wie weit müssen wir unsere Märkte schützen gegen einen sogenannten unfairen Wettbewerb?

Aber auf der anderen Seite müssen wir auch die Frage beantworten:

Schaffen wir nicht selber unfairen Wettbewerb, indem wir zum Beispiel Curfews einführen? Das heißt also, dass Flughäfen nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden können. Oder aber, also das heißt, all die Stellschrauben, die wir drehen, die jetzt nichts mit Menschenrechten zu tun haben oder mit Tarifverträgen. Und wie bewertet man staatlich geschützte Konkurrenz oder gestützte Konkurrenz Konsumenteninteressen an günstigeren und besseren Produkten? Und, und Verdi sieht sich halt grade als politischer Akteur und nicht als so eine Tarifklitsche. Das muss man halt ehrlicherweise so sagen. Und soll Deutschland Emirates zusätzliche Landerechte in Berlin geben, obwohl Emirates weiter über Russland fliegt, ja oder nein? Und das wäre für euch, und was wäre für euch halt das wichtigste Kriterium? Nur als Frage. Ja dann Discover Airlines. Die Rolle des der Discover Airlines ist ja die touristische Marke innerhalb der Lufthansa Group. Condor ist ja rausgegangen damals, weil man da keinen Bock drauf hatte mit Touristik. Dann hat man wieder Discover reingeholt als Touristik und wird zunehmend natürlich in diese Lufthansa Systeme eingebunden. Buchung, Statuslogik, Upgrades. Und Upgrade per Gebot seit Januar zwanzig fünfundzwanzig ist ja auch so eine Geschichte, die relativ geil ist. Heißt also, seit Januar zwanzig ist das zwanzig, ist ja jetzt erst, ne? Keine Ahnung, warum ich das auch geschrieben hab. Auf jeden Fall ist es so, dass man ein Upgrade in der Business Class per Gebot anfragen kann. Funktioniert natürlich so, wie's bei Lufthansa immer funktioniert, dass man 'n Preis nennen kann. Heißt also, dieses Plus Upgrade, und da gibt's 'n vorgegebenen Preisrahmen, in dem man sich dann bewegen kann. Man kann selektiv bieten, ob man Hinflug, Rückflug aber nicht die ganze Reise. Also das heißt, das ist immer für eines. Und das Timing ist sechzig Stunden vor Abflug, ist es maximal möglich. Und die Entscheidung wird achtundvierzig Stunden vorher angenommen oder eben nicht. Bei Abgabe des Momots muss natürlich eine Kreditkarte hinterlegt werden. Die Karte wird nur belastet, wenn das Upgrade tatsächlich bestätigt wird. Wichtig man muss natürlich auch bereit sein, in der ursprünglich gebuchten Klasse zu fliegen. Das ist natürlich auch ganz klar, falls es scheitert. Und der Vorteil ist, wenn man so 'n so 'n Abangebot hat, das zählt wie 'n Cash Upgrade.

Man hat also alle Leistungen:

Lounge-Zugang, Priority Check-in, Priority Boarding, Fastline, Priority Tag fürs Gepäck, Business Class Service an Bord. Aber die Freigepäckmenge ist wie im ursprünglichen Tarif. Meist im More Statuspunkt, und das ist ja grade für uns als Vielflieger ähm wichtig. Gutschrift von Pehlenmein sowie Start- und Qualifying und Zirkelmein gemäß Business Class. Also wenn das Angebot angenommen wird, Beispiel vierzig oder zweihundert Punkte pro Flug je nach Strecke. Parallel Meigen Abgrenz, E-Voucher Abgrenz bei Discover weiterhin natürlich möglich. Für Jahr für Statusjäger ist das natürlich auch ein günstig erspieltes Gebot, dass man natürlich sagen kann, dass sich das Ganze massiv lohnt, weil wo kriegst Du das? Je nachdem, wie viel Geld das ist. Aber es ist natürlich, man weiß erst achtundvierzig Stunden vorher, wo man sitzt, und man muss halt vielleicht trotzdem in der Economy Class sitzen. Das ist halt so. Wer Fix Business bucht, sollte halt direkt buchen oder mit Vouchern arbeiten. Also ist es jetzt, es ist halt so 'n bisschen Spekulation, ne? Aber da sollte man dann nicht heulen.

Und da sollte man halt fragen:

Ja, wie hoch würdet ihr bei Discover realistisch bieten?

Eher knapp über Mindestgebot als Schnapperjagd oder würdet ihr sagen:

Nee, ich möchte das Upgrade äh auf maximal fahren und würde bieten, alles was möglich ist? Ja, Merit Bonweit zweitausendfünfhundert Punkte und eine Elite Nacht pro pro Brand, pro Marke vom sechsundzwanzigsten Februar bis zum zehnten Mai. Und die Frühjahrspromotion, die jetzt zwanzig sechsundzwanzig startet, ist gültig für Aufenthalte vom sechsundzwanzigsten Februar bis zum zehnten Mai. Registrierung ist natürlich Pflicht, sonst gibt es ja keine Extras. Die Struktur des äh Bonus ist relativ simpel. Man bekommt je nach Marke, also das heißt, man in verschieden, immer pro Marke, wenn man in verschiedenen Marken übernachtet, ähm zweitausendfünfhundert Bonuspunkte, eine Elite Nacht. Und das ist ein ENC, also Elite Night Credit. Die Elite Night ist pro Marke nicht äh äh pro Nacht. Also wenn Du zum Beispiel fünf äh Tage in so 'ner Merit-Bude abhängst und das ist das erste Mal, dass Du das machst in der für die Promotion, dann kriegst Du halt nur ähm bei der Sache nur einen Bonus Elite Qualifying Night, ne? Also das heißt, das ist nicht die fünf Nächte, sondern nur eine. Und in früheren Jahren gab's ja meist tausend Punkte, eine extra Nacht äh Night pro Nacht oder Double Elite Nights. Ist natürlich deutlich weniger lukrativ, wenn man das Ganze so 'n bisschen kastriert. Elite Nächte nicht pro Nacht, sondern pro Band. Man wird quasi zum Hopper für Marken und einfach viele Nächte durchzupumpen. Zusätzlich bestinkt die Promo Jahre später im Jahr als früher vermutlich, um keine Überschneidung mit dem chinesischen Neujahr mehr zu haben. Da gab es wohl einige, die da so 'n bisschen rumgehoppelt sind. Und äh gut, man hat viele Marken zur Auswahl. Ritz-Carlton Santregius, wenn wir in die Luxury gehen, wenn wir in die Premium gehen, West in Limeritien, aber auch Sheraton. Wenn man halt sagt, äh dann kann man auch die Select Marken nehmen, also Select Service. Das ist dann äh Spring Hill Suites, Fairfield, Loft Elements. Und für Longstay hat man äh dann zum Beispiel Residence in Towns Plaza, Homes and Villas und so weiter. Zweitausendfünfhundert Punkte entsprechen grob irgendwie bummelig zwanzig Dollar, weniger als zwanzig Dollar, äh je nach Einlösung. Der eigentliche Hebel war in der ganzen Vergangenheit die zusätzlichen Elite Nächte, äh die jetzt stark begrenzt worden sind. Wer also eh viel durch die USA reist oder durch Gebiete reist, wo viele Marken sind, Dubai zum Beispiel, kann das natürlich geschickt machen, sieben Tagen, sieben Nächte in sieben Hotels. Kann also da die Boni mitnehmen. Aber für klassische Power Stays, viele Nächte in der Stadt, ist die Promo relativ schwach. Und äh würde ich auch noch 'n Hotelplan aktiv so umbauen, dass ihr möglichst viele verschiedene Merit Brands ansteuert, nur um diese eine Elite Night mitzubekommen oder nicht. Dann gibt's noch eine Promotion bei Raising Rewards, bis zu siebentausend Punkte für drei Stays, Februar den neunten bis April den neunten. Rahmendaten ganz klar. Vom neunten Februar bis zum neunten April hat äh ein Aufenthalt für die äh Rewards zu bekommen, gültig für Redin Hotels außerhalb von Amerikas. Wir wissen das ja alle. Dort ist man ja zu äh Choice Privileges gewechselt. Die Struktur der Punktegutschrift lag am Eigentümer, Chinesen und so.

Struktur der Bundes äh der Punktegutschrift:

Stay eins gibt äh fünfhundert Bonuspunkte, Stay zwei gibt dreitausend und ähm Stay drei gibt dreitausendfünfhundert. Dann sind wir bei siebentausend äh Punkten, was der maximale Wert ist. Hab ich da was richtig gerechnet? Ja, natürlich, ja. Dreitausendfünftausend, dreitausend, dreitausendfünfhundert, ja, siebentausend. So sieht das aus. Und ähm ja, ähm die Punkte haben nicht wirklich 'n Value, muss man ehrlicherweise sagen. Und ähm es ist ja 'n Take, also wann übernacht ich in äh in Radisson? Ich hab früher in Wien gerne im Radisson und übernachtet. Mach ich auch nicht mehr logischerweise. Ich weiß nicht, ich bin von Radisson weg. Ich hab Stock am Flughafen, war das Stockholm? Oslo? Da hab ich, glaub ich, bei Radisson übernachtet, weil die am Flughafen direkt waren. Aber ansonsten bin ich bei Radisson komplett eigentlich raus. Also da muss ich ehrlicherweise sagen, ist nicht mehr so. Schaut überhaupt noch bei äh Radisson auf Punkte, Promotions, oder ist die Radisson für euch'n reines äh Cash oder Lage, also Location Thema? Für mich ist es nur 'n Location Thema, ähm wenn ich früh raus muss oder so was, aber ansonsten bin ich bei Radisson raus. Also ich hab für das Produkt auch keine Loyalitätsstrategie mehr. Ich hatte mal, ich hatte mal 'n hatte ich mal, ich hatte 'n Radisson Concierge, weiß gar nicht, wie ich den gekriegt hab, hab ich auch mal verdrinkt. Aber egal, wie an dieser Stelle immer, danke, dass ihr heute wieder bei Frequent Traveller TV dabei wart. 'Ne längere Sendung geworden, als ich gedacht habe. Und äh denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, Like zu lassen, aber auch die Fragen des Tages zu beantworten. Einmal, wenn ITA zwanzig siebenundzwanzig formal die Windschwelle verfehlt, findet es fair, den Earnout trotzdem zu zahlen an die italienische Regierung. Und die andere Sache ist, äh sollte man Emirates Landerechte in Berlin geben oder hat Verdi recht? Viel Spaß mit dem Abstand, bis zur nächsten Sendung. Ciao, ciao.