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Lufthansa plant Ultra-Billigtarif – Was bedeutet das für Passagiere?

Lars F Corsten Season 7 Episode 41

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✈️🔥 Lufthansa denkt über einen Ultra-Billigtarif nach!
Unterhalb von Economy Light könnte bald ein neuer Tarif kommen – mit quasi null Inklusivleistungen. Kein Gepäck, kein Snack, kein Getränk… vielleicht wirklich nur der reine Transport von A nach B.
Air France-KLM hat es versucht, ist aber zurückgerudert.
➡️ Wird Lufthansa diesen Schritt durchziehen?

👇Frage des Tages 1:
👉 Würdet ihr einen Ultra-Light-Tarif ohne Handgepäck, Wasser und Meilen überhaupt buchen – selbst wenn er 10–20 € günstiger ist als Economy Light?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Wie viel Flexibilität wünscht ihr euch beim Handgepäck – strikt nach Zentimetern oder mehr Spielraum bei vernünftigen Sonderfällen wie Musikinstrumenten?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
01:28 Lufthansa Tarifstreit und Moderation
05:27 Lufthansa Ultra-Billig-Tarif
10:11 Musikinstrumente im Handgepäck
13:34 Hyatt: Neue Kategorien und Kreditkarte
19:10 Hyatt Points Advance Funktion
20:08 Fragen des Tages

Take-OFF 20.02.2026 – Folge 041-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit einer frisch gepressten Folge. Mein Name ist Lars Corsten, und ein Thema ist zum Beispiel Piloten und Lufthansa, die sollen irgendwie mit einem Mediator beziehungsweise einem Moderator weiter verhandeln, was natürlich richtig ist. Hyatt hat Neuigkeiten, Hyatt hat eine neue Kreditkarte in den USA, die eventuell kommt. Da gibt es Pippi Box Parolen, auch neue Features, auch neue Hotelkategorien wird es geben, was natürlich auch unvermeidlich ist. Und es gibt ein Feature, was ich noch mal herausstellen wollte, was wir für einen Kunden genutzt haben bei Hyatt, was viele nicht kennen, das ist Cash Advance oder Punkte Advance in dem Fall, gibt es ja bei Lufthansa auch. Und dann gibt es bei Lufthansa einen neuen Tarif, im Gespräch zumindest, der unter dem Leittarif ist. Ich weiß gar nicht, was man da alles noch wegknapsen könnte. Auf jeden Fall, am Ende des Tages haben wir auch noch mal ein Thema zum Gepäck, und zwar wer mit hochwertigen Geigen, Violinen oder anderen Geräten durch die Gegend fliegt und die am Körper behalten möchte, hat Lufthansa eine Änderung gemacht. Was haben wir noch? Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like da zu lassen, aber auch zu kommentieren und auf School zu kommen. Also insofern geht direkt los. Ja, der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit ist relativ verhärtet und knallhart im Gespräch. Piloten der Lufthansa und Cargo haben halt mit dem Streik auch Druck gemacht. Und natürlich in dem 100 Jahre Lufthansa kann man das eventuell nicht gebrauchen. Lufthansa schlägt jetzt einen externen Moderator vor, um den Konflikt gemeinsam zu befrieden. Und die Airline betont, es gebe keinen finanziellen Spielraum mehr für höhere Einzahlungen in die BAV, das ist die betriebliche Altersversorgung. Die Airline ist da so knallhart und seit 2017 garantiert Lufthansa nur noch die Beitragshöhe, nicht die spätere Rentenhöhe. Heißt also, das Risiko der Investition liegt bei den Piloten.

Das Angebot ist ganz einfach:

Moderierte Gespräche nicht nur BAV, sondern auch weitere Perspektivthemen beinhalten sollen. Und die sind Neueinstellung von Piloten, Upgrades, Beförderungen, Flugzeuganzahl, Flottenperspektive. Im Gegenzug erwartet Lufthansa Zugeständnisse zur Verbesserung der Produktivität und Effizienz. Man möchte eine Paketlösung statt nur einer Rentenlösung haben, also geben, nehmen über mehrere Themen hinweg. Die Position der Vereinigung Cockpit ist da relativ eindeutig. Man sieht den Moderationsvorschlag kritisch, spricht von möglichen Verzögerungstaktiken. Kernforderung bleibt natürlich die substanziellen Angebote zur BAV, nicht nur neue Gesprächsformate. Und der Vereinigung Cockpit Chef Andreas Pinero betont, die Gesellschaft sei jederzeit zu einer tragfähigen Lösung bereit, braucht aber ein wirklich verhandlungsfähiges Angebot. Verantwortung für Bewegung in der Tarifauseinandersetzung sieht Vereinigung Cockpit klar beim Arbeitgeber. Also Lufthansa muss hier agieren. Der wirtschaftliche Druck bei der Lufthansa Airlines soll in 2025 nämlich 2025 schwarze Zahlen geschrieben haben, also ganz, ganz knapp. Gerade die Klassik ist da nicht ganz so toll unterwegs. Und die Tariflandschaft insgesamt ist ja auch angespannt. Vereinigung Cockpit und City Line sind da noch am Start. Dann gibt es UFO, die will einen Sozialplan für Abwicklung des Flugbetriebs haben. Verdi verhandelt für das Bodenpersonal. Und die strategische Frage ist, wie viel Premiumkullo kann sich Lufthansa leisten, wenn gleichzeitig natürlich hohe Personalkosten und die Fördertenerneuerung ansteht und der Konkurrenzdruck durch die Low-Cost-Carrier und Golf-Carrier immer größer zu werden scheint, siehe Diskussion um Berlin mit der Emirates zum Beispiel. Ja, der harte Konflikt ohne Kompromiss gefährdet natürlich die Planbarkeit, Image und Kundenvertrauen. Gerade von einem erwarteten 100-jährigen Sommer mit hoher Nachfrage ist natürlich das Ganze nicht ganz so tipptopp. Und Lufthansa sagt im Krupor-Tal in diesem Zusammenhang, da sind wir offen für Zusagen, zum Beispiel zu Neueinstellungen, Upgrades zur Flugzeuganzahl und weiteren Perspektiven. Und Andreas Pinero sagt, die jüngsten Signale wirken wie ein Versuch, von der Forderung zu einer neuen BAV abzulenken. Solange es weiterhin kein Angebot gibt zur BAV, hat sich an der Situation nichts geändert. Und ich denke mal, dass man Lufthansa aber trotzdem da ein bisschen Spielraum geben sollte und sagen sollte, na ja, okay, Moderation ist ja schon wieder ein Schritt nach vorne. Also das heißt, man denkt schon an die Zukunft, nicht an die Vergangenheit, ob es taktisch ist oder nicht. Am Ende des Tages muss man weiterkommen. Und wenn das ein Weg ist, zum Ziel zu kommen, dass beide eine Lösung finden, die sie gemeinsam dann tragen. Und ich hoffe nicht, dass das einfach nur etwas ist, um Zeit zu schinden, um bloß durch den 100-jährigen Sommer zu kommen. Also 100-jähriger Sommer klingt ja blöd. Auf jeden Fall 100 Jahre Lufthansa diesen Sommer. Vertraut ihr bei einer externen Moderation darauf, dass der Tarifkonflikt gerettet wird beziehungsweise auch geschlichtet wird sogar? Oder denkt ihr, das ist einfach nur eine Verzögerungstaktik von Lufthansa? Lufthansa denkt auch weiter über ein Ultra-Billig-Tarif unter Economy Light nach. Und die Lufthansa Group steuert also dann vielleicht auf Low-Cost-Carrier zu. Und der Economy Light-Tarif ist ja im Moment der Status quo zum nach unten hin offenen Ticket. In der Lufthansa Gruppe ist Economy Light bisher der günstigste Tarif. Es gibt kein Aufgabegepäck, reduzierter Service, aber bisher kleine Wasserflasche, Standardhandgepäckstück, Mein-Gutschrift im Vielfliegerprogramm. Damit positioniert sich die Gruppe zwischen Klassen Full-Service-Carrier und Low-Cost dann wie Ryanair und EasyJet. Und jetzt gucken wir uns mal an, was soll denn so ein Premium-Ultra-Economy-Light-Bullshit-Tarif sein? Und zwar nichts ist inklusiert, klingt inklusiert, außer im reinen Transport. Ja gut, aber was sind denn die Details vom Transport? Das heißt also, Tarife sollten vielfältig und individuelle Bedürfnisse der Kunden abbilden. Bestehende Tarife werden auch von Lufthansa natürlich immer permanent kontrolliert und angepasst. Aber wenn man sich das Ganze mal anguckt aus der Sicht des Passagiers oder wenn man so die Branche ein bisschen beobachtet, ist es so, geht es um die Preisoptimierung in den Wettersuchmaschinen, höchstwahrscheinlich möglichst niedriger Einstiegspreis, um in den Rankings nach oben aufzutauchen und dann die Zusatzerlöse, ancillary revenues zu holen über Gepäck, Sitzplatzreservierung, Bordverkauf, Zusatzservices. Und die Frage ist aber, ist, wenn Lufthansa Premium sein will, wie können sie dann gleichzeitig eine eierlegende Wollmilchsau sein, die im Prinzip Ultra-Low-Cost, Low-Cost, Loco-Low-Cost und was auch immer macht und dann irgendwo Premium, First Class und so weiter macht? Alles sehr, sehr problematisch. Und am Ende ist man dann halt so eine Art gar nichts. Eunuch, würde ich sagen. Man ist dann halt nichts, wenn man nichts hat. Und die andere Frage ist halt wirklich, was soll denn wirklich dann noch gestrichen werden? Und was ist dann der reine Transport? Nee, du kriegst kein Wasser oder was? Also merkwürdig. Und heißt also, kein Handgepäck, kein Wasser, keine Schokolade. Boardinggruppe 100, passend zum 100-jährigen Geburtstag. Ultra-Billig-Kunden, die nur noch Restplätze im Gepäckfach bekommen, wenn überhaupt Gepäck erlaubt sein sollte. Und Lockangebote werden als über den Tisch ziehen empfunden, vor allem, wenn natürlich am Ende des Tages die Preise dann doch höher sind. Und wir haben das ja auch öfter erlebt, dass halt Preise am Ende des Tages, wenn man alles ancillary-mäßig dazuzählt, teurer sind, als wenn man es alles direkt gekauft hätte. Und ich denke mal, dass das eher so ein Shareholder-Traum ist, der da am Ende des Tages feuchte Träume auslöst. Und wenn man sich das anguckt, ist es so, Lufthansa ist halt ein Thema, dass man sagt, man ist nicht konkurrenzfähig bei der Air France. KLM bezahlen die Leute ja auch mehr für weniger Leistung. Aber wie gesagt, man kann jetzt natürlich auch sagen, okay, wir sagen, Lufthansa ist auf dem Weg, der Finnair, die Finnen sagen ja auch, das Finnair, der billigste Premium, den Quatsch, der teuerste Premium, nee, der teuerste Low-Cost-Carrier ist, den es gibt. Preise vom Premium nehmen, aber Service gleich Ryanair. Und das ist natürlich ein Problem, dass man teuer ist wie so ein Premiumprodukt, aber am Ende keine Leistung bringt. Auch auf dem Fokus ist natürlich auf Europa und Kurzstrecken, wo der ganze Wettbewerb am brutalsten ist. Und auch weniger Meilen und Statuspunkte zu bekommen oder vielleicht sogar gar keine Statuspunkte oder Meilen zu bekommen, ist natürlich auch ein Risiko. Dann kann ich auch zu anderen gehen. Da habe ich gar keine Loyalität mehr. Und das schwächt natürlich auch die Bindung an Miles and More. Natürlich ist es auch so, dass das permanente Race to the Bottom mit Premium komplett diametral läuft. Das heißt also, die sind mit Premium haben sie gar nichts zu tun am Ende des Tages, weil sie halt wirklich ja schwierig sind. Und das Schlimme ist halt, wenn man alles sein möchte, ist man am Ende wirklich ein Eunuch. Also man ist dann nichts. Also das ist halt so. Und jetzt sagt man natürlich auch, dass das die Bedürfnisse Kunden sind. Nein, das sind die Bedürfnisse Shareholders. Also ich denke, dass das ein Thema ist. Und ich kann das verstehen, dass man bei den Suchmaschinen oben sein möchte, aber um welchen Preis? Also das ist halt die Frage. Und ihr könnt ja die Frage beantworten, würde ich einen Ultra-Light-Tarif ohne Handgepäck, Wasser, Meilen überhaupt buchen, selbst wenn der 10 oder 20 Euro günstiger ist als so ein Economy-Light-Tarif, der ja schon problematisch ist? Beim nächsten Thema geht es um eine Geige. Und zwar Carolin Wiedmann, neue Regeln für Musikinstrumente im Handgepäck. Da gab es einen Vorwurf auf ihrem Flug von München nach, nee, Quatsch, von Helsinki nach Frankfurt, nach Leipzig, so was, Entschuldigung. Und zwar ist sie Senator, hat 60 Auftritte im Jahr, flog von Helsinki via Frankfurt nach Leipzig, wie erwähnt. Und ihr Geigenkasten, in dem die Geige drin ist, 80 Zentimeter groß, wurde vom Bodenpersonal nicht als Handgepäck akzeptiert, weil die damalige Längenbegrenzung 55 Zentimeter SC überschritten worden ist. Die Folge, sie musste ihre mehrere Millionen Euro wertvolle Guadagini, kann ich gar nicht aussprechen, Guadagnini-Geige ohne Kasten, nur im Pullover gewickelt, auf den Schoß transportieren. Es war kein Toilettengang möglich aus Angst vor Schäden bei Turbulenzen auf verschütteten Getränken. Sie hatte bisher offenbar häufig kulante Ausnahmen erlebt. Diesmal hielt sich das Personal streng an die Regeln. Und es gab natürlich auch öffentlichen Druck. Deshalb, ich kann euch ehrlicherweise nicht sagen, was so eine Geige wert ist. Man kann das natürlich bezweifeln. Aber am Ende des Tages, wenn ich mit etwas Geld verdiene, kann ich das schon nachvollziehen, weil ihr würdet euer Notebook oder Computer ja auch nicht abgeben, abgesehen davon, dass es verboten wäre wegen der Batterie. Aber die Lufthansa stellt klar, dass das Personal formal korrekt gehandelt hat. Und diese Debatte, die durch das teure Instrument ausgelöst worden ist, ist wie folgt gelöst worden. Ab März gibt es eine neue Regelung. In der Lufthansa Group, die eine neue Summenregel für kleine Musikinstrumente in Kraft tritt. Höhe, Breite, Tiefe des verwagten Instruments dürfen zusammen maximal 125 Zentimeter ergeben. Betroffen sind typische Instrumente, Trompete, Ukulele und Violine. Ziel ist es, dass man mehr Praxisnähe, aber auch Flexibilität bekommt. Im Vergleich zu starren Maximallängen, mehrere Fälle. Wie Wiedmann sollen sie in Zukunft ohne Risiko für Instrumente lösbar sein? Es gibt keine EU-Regelung dazu. Vielleicht, ich weiß nicht, ob man Brüssel jetzt da wieder mit belästigen sollte. In den USA sind Airlines verpflichtet, Instrumente mitzunehmen, so viel sie sicher verstaut werden können. Die EU hängt hinterher. Die Profimusiker bleiben, bleibt fliegen trotz eines Unsicherheitsfaktors, eines begrenzten Platzes, unheitlicher Auslegungen. Ich hoffe, dass jetzt alle mit dieser pragmatischen Lösung durchaus happy sind. Und interessant ist natürlich auch, wenn sie wirklich so oft mit Lufthansa geflogen ist, dass das Problem erst jetzt aufgetaucht ist. Also insofern da von euch noch mal die Frage, ist das ein Thema gewesen? Und man kann natürlich jetzt auch warnen, bitte daran denken, keinen Ultra-Light-Tarif buchen, der neu kommt. Heißt also, man muss natürlich sagen, dass diese Regel zwar da ist, aber manchmal muss man gesunden Menschenverstand da walten lassen. Der Imageschaden durch einen emotionalen Einzelfall kann natürlich größer sein. Das können wir ja bei United feststellen. Da war doch der Typ, der hat mehrere Songs geschrieben. United broke my guitar. Und die Änderung zeigt halt auch, dass man hier im Sinne des Kunden durch Kundenfeedback arbeitet und Antworten kriegt. Also insofern ist das positiv. Ja, wie viel Flexibilität wünscht ihr euch beim Handgepäck? Oder sagt ihr, nee, da darf gerade keine Flexibilität sein, weil es da sicherheitsrelevant ist? Strich nach Zentimetern und mehr Spielraum bei vernünftigen Sonderfällen bei Musikinstrumenten. Das nächste Thema ist etwas mit Gerüchten. Und zwar Hyatt, Hyatt, einer meiner Lieblingsmarken, um nicht zu sagen, die Lieblingsmarke will in 2026 neue Kategorien und eine Park Hyatt Premiumkarte herausbringen. Das Gerücht ist, dass es eine neue Award-Kategorie 9 bis 10 geben soll. Ähm Preis sind 50.000 bzw. 60.000 Punkte in der Kategorie 10. Ähm Reshuffling im obersten Segment ist damit gestartet. Das heißt also, gerade 6 bis 8 Cut-Hotels gehen hoch. Große Park Hyatts in Metropolen, Tokio, Paris, Sydney wahrscheinlich 9. Kyoto könnte alleine Cut 10 werden. Bisherige Entwicklung ist Einführung neuer Kategorien alle paar Jahre. Ähm 2022 hatten wir ja die Off-Peak-Peak-Geschichte. Und ähm gerade weil die Preise nach der Pandemie so bekloppt geworden sind, wird das natürlich wahrscheinlich sein. Und gerade auch bei Hyatt House, Hyatt Place, wo die Nächte mal gerne 80, 90, 100 Euro kosten und dann auch mal gerne 500, ist das natürlich klar. Es sollen auch die endlich die Cut 1 bis 4-Zertifikate auf Cut 1 bis 5 angehoben werden. 1 bis 7 soll 1 bis 8 werden. Und Einführung, Auswahl von Top-Off-Funktionalität. Das heißt also, Exploristen mit 1 bis 5-Zertifikat kann Punkte noch hoch bis Kategorie 7 aufgefüllt werden. Das heißt also, dass man, wenn man halt einen Kategorie-Voucher hat, dass man dann Punkte benutzt, die man on top legt, so wie bei Marriott zum Beispiel. Und Kategorie 1 bis 5 und 1 bis 8 können von Globalisten theoretisch überall getoppt werden bis zur jeweiligen Obergrenze. Und die Top-Off-Menge orientiert sich am Standardpreis der Zielkategorie. Ähm Bei Marriott gibt es ja diesen 15.000 Punkte Cup, den man drauf machen kann, was ich persönlich auch schon öfters genutzt habe. Weil gerade durch diesen, ähm durch diese Kategorien, die die Leute dann äh höher werden lassen, was machst du mit Leuten, die zum Beispiel Kategorie 1 bis 4 bekommen, aber gar nicht in diesen Hotels eigentlich übernachten, weil sie eigentlich immer Park Hyatt nutzen oder so was, ist natürlich ein Problem. Dann gibt es dynamische Super-Peak-Preise, gerade wie bei Hyatt Place oder Hyatt House oder so was, die halt diese 80, 100 Euro haben und dann auch mal gerne 500 Euro bei richtigen Top-Events haben. Da ist es so, dass man bei Großevents und Messen maximal zwei Kategorien über Hotelkategorie steigen kann, gedeckelt durch eine interne Super-Peak-Logik, der sich grob an 1,5 Cent pro Punkt orientiert. Heißt also, maximal zehn Super-Peak-Nächte pro Jahr, pro Hotel und Jahr verhindern, dass 100 Dollar-Hotels an dem Normalwochenende 500 kosten, aber noch immer zum gleichen Punktepreis buchbar sind. Ist das etwas, was ihr sagt, geil? Was ich geil finde, ist, dass es eine neue Chase-Kreditkarte geben soll und zwar die Gebühr zur Co-Prämie-Kreditkarte von Chase, die zu der normalen Hyatt-Karte ist, die ja bei 95 Dollar liegt, die soll bei 795 Dollar liegen. 100.000 Punkte als Willkommensbonus haben. Automatisch Explorist-Status, jährliche Cut 1 bis 5-Zertifikat, 20 qualifizierende Nächte zum Jahresbeginn, zehn Nächte, je 15.000 Dollar Umsatz. Die Business-Karte gibt ja zehn Nächte pro 10.000. Und dann zweimal 200 Dollar Hyatt-Statement-Kredit pro Jahr, Lounge-Zugang, Chase Sapphire Lounge, Priority Pass und angeblich zehnfache Punkte bei Hyatt, dreimal Dining und also dreifache Punkte und Airline Direct. Globalist durch die Karte zusätzlich 20 Nächte nominell, Globalist mit 40 statt mit 60 Nächten, also ohne Umsatz, aber Globalist Light. Das heißt also, ihr bekommt nicht die Milestones und alles, die ihr dabei habt, solange ihr nicht die echten 60 Nächte erreicht habt. Zehn Punkte, zehnfache Punkte zusätzlich zu regulären fünffachen Punkte wären im Marktvergleich extrem hoch. Wahrscheinlich ist eine Verdopplung auf fünfmal extra, also zehnmal total. Und damit wäre der Globalist im Prinzip ja noch breiter zugänglich als bereits heute. Statusmatch, Fast Track, Guest of Honor Booking. Das sind ja schon viele, viele Themen, wo man so einen Globalist-Vorteil bekommen kann. Und der Effekt ist halt am Ende, dass es keine echte Priorität bei Upgrades gibt. Ähm Es gibt den Lifetime Globalist, der noch darüber steht und dann natürlich die Courtesy-Karte, das ist die Invitation Only, also der Hond Circle, der äh Hyatt-Leute. Wichtig ist, dass ähm Upgrades extrem beziehungsgetrieben sind. Wer Hotel GM kennt, ist im Vorteil. Das ist halt am Ende oder das Hotel kennt einen. Stammgäste einzelner Hotels mit großem Revenue Track Record werden natürlich auch bevorteilt. Die Frage ist natürlich auch wieder nach der Fairness, weil wir in Deutschland oder ihr in Deutschland, ich will ja hier Kalifornien, habt ihr amerikanische Kreditkarten, könnt da gar nicht partizipieren. Ähm Ihr braucht halt wirklich ähm die Nächte und habt dann aber am Ende halt auch keine Vorteile mehr außer den Milestones. Und ähm man kann jetzt natürlich sagen, die Amerikaner reisen grundsätzlich eher innerhalb Amerikas und haben da ihre shitty Hotels. Kann man auch so sehen. Aber ähm die Frage ist natürlich, ob die äh Ankündigungen kommen. Wir werden es sehen in den nächsten Wochen. In der Regel, wenn so was bei Reddit durch über Reddit, bei Reddit sage ich, über Reddit durchgestochen worden ist, dann ist das relativ imminent. Ähm Und 9 bis 10 war ja auch zu erwarten, äh bei den Kategorien, dass mehr kommt. Ähm Die zehnfachen Punkte ist natürlich das Thema, was ich nicht glaube oder wo ich denke, das ist zu viel, weil High-Punkte haben halt ein Value. Ähm Wenn das so wäre, wäre es natürlich geil, aber auf der anderen Seite, das wird das Programm ja noch schwieriger machen. Ja, würde ich für eine Park Hyatt Premiumkarte ungefähr 800 Dollar Jahresgebühr zahlen oder nicht, äh um den Status zu bekommen? Zwar ein Globalist Light, aber immerhin ein Status. Oder bleibt ihr lieber bei klassischen Earn und Burn eine teure Karte? Und dann haben wir noch ein Feature, das habe ich für einen Kunden genutzt, ähm und zwar mit meinem Concierge zusammen. Ähm Und zwar die Points Advance-Funktion. Und zwar, man kann Hotels eher als Punktreservierung buchen, aber man hat manchmal die Situation, da hat man die Punkte einfach nicht. Und sieben Tage vor Anreise müssen ja vorher die Punkte im Account sein. Falls nicht, wird die Buchung im Revenue Cash-Buchung umgewandelt oder man storniert einfach rechtzeitig. Ähm Heißt also, man kann sie nicht selber buchen. Man muss seinen Concierge anrufen oder ein Call Center. Ähm Best Practice ist halt, ähm präzise Daten für das Park Hyatt oder das Hyatt Hotel zu schicken, was man haben möchte. Datum, Nächte, Personenanzahl, gewünschter Zimmertyp und Hinweis Points Advance Booking. Und die Bestätigung, dass die Punkte rechtzeitig vorhanden sein werden. Rückmeldung kommt dann am Telefon oder vom Concierge. Ich selber habe das für über meinen Concierge für einen Kunden gemacht. Die Rate in Punkten werden dann bei 40.000 oder was das ist, auf kostenlose Stornierung bis x Tage vor Anreise gesetzt. Hinweis Insufficient Points Reservation, bitte sieben Tage vor Anreise aufladen. Ja, Vorteil der Points Advance-Buchung ist natürlich, dass die Punkterate eingefroren wird, auch wenn die Kategorie später steigen sollte. Das heißt also, man hat jetzt, wenn die neuen Kategorien kommen, damit einen Vorteil. Man muss nicht Monate vorher einen Punktevorrat haben. Personen ohne US-Kreditkarten haben damit auch mehr Flexibilität. Und man muss natürlich diszipliniert sein, damit man die sieben Tage Deadline nicht verpasst, weil sonst kann es teuer werden. Und ganz, ganz wichtig, gerade bei diesen Park Hyatts anders oder Regions, die teuer sind, macht so was natürlich Sinn. Was auch spannend ist, ist aus meiner Sicht, sammelt keine Punkte, die wenn ihr sie nicht braucht. Das heißt, nutzt die Punkte. Burn, Value Earn, das ist ganz, ganz wichtig. Ja, würdet ihr als Globalist lieber Punkte anspannen oder direkt buchen oder findet ihr Points Advance als Strategie spannender? Das heißt also, wo ihr erst die Punkte alle holt. Ja, die Sendung hat heute wieder 20 Minuten gedauert. Deshalb ganz schneller abspannen, noch mal dein Denken, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren und dann natürlich auch ganz, ganz wichtig, am Ende aufs Gut zu kommen und das Thema zu diskutieren. Ähm Frage des Tages würde ich sagen, einmal natürlich das Thema Lufthansa, Ultra Light Tarif oder wie man es nennen möchte. Würdet ihr Ultra Light Tarif ohne Handgepäck, Wasser meinen, überhaupt buchen, selbst wenn es 10 bis 20 Euro günstiger als Economy Light? Und das andere ist, ähm ja, wie viel Flexibilität wünscht ihr euch beim Handgepäck? Also bis dann. Ciao, ciao.