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Weniger Sauberkeit im Flugzeug? Lufthansa testet neuen Sparkurs ✈️

Lars F Corsten Season 7 Episode 64

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✈️🧼 Lufthansa testet aktuell ein neues Reinigungskonzept – und das sorgt für Diskussionen!

Auf ausgewählten Kurzstrecken wird die Economy Class nur noch „bedarfsgerecht“ gereinigt. Bedeutet: weniger Reinigung, mehr Effizienz – zumindest aus Sicht der Airline. Während Business & First weiterhin vollständig gesäubert werden, setzt man in der Economy auf sogenanntes „Spot Cleaning“.

👉 Ziel: Kosten sparen, Turnaround-Zeiten verkürzen und Prozesse optimieren.
👉 Risiko: Sinkende Kundenzufriedenheit und mögliche Qualitätsverluste.

Ist das ein sinnvoller Schritt in Richtung Effizienz – oder spart Lufthansa hier am falschen Ende?

💬 Schreib deine Meinung in die Kommentare!

👇Frage des Tages 1:
👉 Würdest du weniger Sauberkeit akzeptieren?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Ist Lufthansa im Tarifstreit zu hart?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:48 Lufthansa und Pilotenstreiks
03:09 Lufthansa: Weniger Kabinenreinigung?
07:05 American Airlines und Airbus A350
09:12 Emirates verlängert Status
10:49 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 20.03.2026 – Folge 064-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit 'ner frisch gepressten Sendung. Mein Name ist Lars Corsten.

Themen, die ich für euch vorbereitet habe:

Flying Cockpit will wieder mit Lufthansa sprechen. Lufthansa testet, wie sie Geld sparen kann und eventuell die Kabinen weniger reinigt. Emirates Airlines verlängert den Status, da gibt's 'n paar mehr Intonationen. Und American Airlines denkt drüber nach, eventuell den A350 zu kaufen. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch aufs Gut zu kommen und zu diskutieren. Ich freu mich.

Das erste Thema:

Die massiven Streiks bei Lufthansa von den Piloten, an na ja, massiv waren halt zwei Tage. Da kommt jetzt wieder Bewegung rein und die Gespräche zur Altersvorsorge werden wieder aufgenommen. Die Vereinigung Cockpit nimmt das Gesprächsangebot der Lufthansa also somit an. Und die betriebliche Altersvorsorge wird wieder thematisiert.

Und der Vorschlag ist:

Wegfall der Übergangsversorgung, dafür plus fünfzig Prozent bei den Betriebsrenten. Bereits zwei Streikwellen, Hunderte Flugausfälle, also Kosten für die Lufthansa. Aber die Vereinigung Cockpit bleibt hart und sagt keine Bewegung, also keine echte Bewegung. Ja, für Airlines ist es natürlich so, mit Kostendruck, Personalbindung ist natürlich 'n großes Problem, dass man diese beiden Spielfelder gegeneinander ausspielt. Und auch ein Präzedenzfall natürlich für andere Airlines. Logischerweise ist so 'n Vertrag, der bei der Lufthansa geschlossen wird, dann auch wieder reflektiert auf die AOCs. Das heißt also, dass dann natürlich alles nachrutscht. Für uns ist es natürlich als Passagiere die operationelle Instabilität, die wir haben. Das heißt also, Streiks können zu Ferien kommen. Haben wir nicht Osterferien demnächst irgendwie? Also bei der Reiseplanung natürlich ganz großes Problem. Und klar, Status und Segmente sind natürlich für uns ganz wichtig. Wobei bei Lufthansa die Segmente ja eigentlich ja nicht zählen, wenn man so ist, aber eigentlich dann wieder doch über den Umweg. Aber man möchte bei Lufthansa natürlich die Kosten strukturell senken und strategisch das Ganze machen. Und ja, ist Lufthansa zu aggressiv bei der Kostenreduktion? Und ihr könnt ja auch mal gerne schauen beim nächsten Thema da geht's ja auch um Kostensenken. Und der die Vereinigung Cockpit kann diesen Druck vielleicht auch länger aufrechterhalten. Wir wissen es nicht. Drohen weitere Streiks halt zu Ostern. Und der Konflikt ist nicht gelöst, aber Gott sei Dank ist da Bewegung drin. Heißt also, je nachdem, wie man's sieht, positiv. Und ich seh's positiv, ist es so, dass man dann natürlich, wenn man Bewegung drin hat, auch 'ne Lösung bekommt. Ja, ist Lufthansa einfach nur zu hart oder ist es einfach die wirtschaftliche Realität die die Lufthansa dazu zwingt, diesen Kurs zu gehen und zu sagen, wir müssen Kosten reduzieren? Ihr könnt das ja mal beantworten. Oder ist diese Kostenreduktion einfach nur mittlerweile zu 'nem Selbstzweck geworden dass man dort halt einfach versucht, einfach günstiger zu werden und Geld zu sparen? Beim nächsten Thema geht es genau um Geld sparen, nämlich Lufthansa möchte die Kabinen weniger reinigen. Lufthansa testet dieses neue Reinigungskonzept auf den Kurzstrecken, um Zeit und Kosten zu sparen. Der Test ist auf ungefähr zwanzig Strecken begrenzt, Gott sei Dank. Das heißt, in der Economy Class macht man nur noch 'n sogenanntes Spot Cleaning und Toiletten nur noch auf Anfrage. Die Business und First bleiben unverändert. Ziel ist es, 'n schnellere Turnaround zu machen und natürlich auch die Kosten zu sparen. Das Crew Feedback ist wohl entscheidend. Wir als Passagiere werden nicht gefragt. Aber die erste Maßnahme ist zurückgenommen worden. Welches ist die erste Maßnahme? Ihr erinnert euch, wenn ihr an Bord kommt, dann sind die Sicherheitsgurte überkreuzt gelegt. Ist halt 'n Zeichen wie auf der Toilette, dass diese, dass das Toilettenpapier gefaltet ist, dass es gereinigt wurde. Aber man hat halt ganz schnell festgestellt, dass das halt wie Kraut und Rüben aussieht und auch nicht Premium ist. Wobei gar nicht reinigen ist auch nicht Premium. Also ist halt schwierig bei solchen Sachen, weil Flüge, es gibt Flüge, die sind dreckig, das muss man ganz ehrlich so sagen. Aber es gibt Flüge, die sind halt auch OB okay. Da fällt das nicht auf. Ich versuch selber immer, die Sitze wieder ordentlich zu verlassen. Klappt in neunundneunzig Prozent der Fälle. Also insofern, ja, ich weiß es nicht. Ihr könnt ja dazu was schreiben, denn die Effizienzsteigerung bei den Turnaround-Zeiten ist ja nicht nur, dass man die Reinigung spart, sondern auch, dass man schneller das Flugzeug wieder vollkriegt oder aber auch Verspätungen vermeidet, muss man natürlich auch so sehen. Und ist halt 'n Copy-Paste von, von Low-Cost-Carriern. Das macht ja Ryanair und so weiter, machen das ja schon seit Jahrzehnten, muss man sagen. Und das Qualitätsrisiko in der Economy, in der Cattle Class ist natürlich auch problematisch. Southwest Airlines macht das unterschiedlich. Southwest Airlines reinigt nur noch spotmäßig die Business Class. Also das heißt, dass man da halt da dann auch das schon macht. Das heißt also, man hat da natürlich am Ende 'n ganz klare, ja, ich nenn es jetzt einfach mal Qualifizierung der Buchungsklasse. Möchtest Du sauber fliegen, fliege Business Class. Keine Ahnung. Ja ist natürlich in der Wahrnehmung ganz klar dann auch 'n billigeres Produkt. Und man, ich versteh dann halt auch nicht, wo die Differenzierung zu Ryanair wird. Also, also irgendwie werden die ja immer gleicher. Und ich denke mal natürlich, dass Business Class damit gewinnt. Ich selber seh oft gerade auf der Kurzstrecke nicht wirklich den Sinn der Business Class wegen des Essens oder so was ganz bestimmt nicht. Strategisch ist es natürlich so, dass dieses Low-Cost-Denken 'n Race to the Bottom ist.

Und die Fragen aufwerfen:

Wie weit darf so 'ne Kostenoptimierung gehen? Wie weit darf man da ganz klar sagen, ja, wir wollen Geld sparen, auf Teufel komm raus? Und wird die Economy Class wirklich bewusst verschlechtert? Und ist das ein Trend den wir nicht mehr umkehren können, dass wir halt wirklich nur noch den Race to the Bottom haben? Wir haben natürlich 'n kleinen Test nur, aber es ist halt 'n Signalwirkung, dass wirklich jeder Stein umgedreht wird im Turnaround-Programm. Und letztendlich, ich find das sogar 'n Problem für das Markenimage. Da könnt ihr aber auch gerne noch mal was zu sagen, ob ihr da 'n Imageproblem seht. Zumindest für mich passt das mit Economy oder Premium nicht zusammen. Bei der Lufthansa und Economy Class kann man jetzt so sehen, wie man will, ob das Premium ist oder nicht. Aber zumindest sollte Lufthansa dann auch die Preise dementsprechend machen, wie Ryanair sie macht. Ja, würdet ihr günstigere Tickets wegen der Sauberkeit akzeptieren? Und da sind wir ja wieder beim Thema. Die günstigen, die Tickets werden ja fucking nicht günstiger. Es wird ja immer nur weniger rausgenommen und dann sagt man, ja, wenn Du das und das willst. Also das, das ist halt der alte Trick. Bei American Airlines schaut man sich noch mal den Airbus A350 an. Der ist bei denen ja quasi rausgeflogen und man möchte jetzt inklusive möglicher Rückkehr zur Dreifünfzig, weil da gab's ja welche. Denn die aktuelle Flotte ist ja hundert Prozent Widebody. Die Drei-Dreißiger sind ja zweitausendzwanzig ausgemustert worden. Eine neue Bestellung ist vielleicht bei denen eine Frage der Zeit. Ich würd mich freuen, dass Airbus wieder im Gespräch ist, denn es wurde ja die Dreifünfziger storniert. Und da gibt es halt wirklich dieses Thema mit Rasenmäher im Penthouse. So nach dem Motto, dass das Flugzeug einfach nicht passt. Man sagte halt, dass die Siebenachtsieben besser passt. Ich selber flieg in den USA öfters mit American Airlines Los Angeles, Dallas, Dallas, San Diego. Wobei das sind alles Narrowbodies, die ich hatte. Bin jetzt auch nach New York. Drei, was, was kommt da? Auch eine Siebenachtsieben kommt, kommt dann. Also dass die das halt nicht brauchen, weil wenn Du im Penthouse wohnst, brauchst Du halt keinen Rasen mehr. Versteh den Kommentar jetzt nicht ganz so, aber gut, wir wollen das einfach nicht weiter verinnerlichen. Klar, es macht es Sinn. Lufthansa macht das ja genauso. Lufthansa diversifiziert ja auch zwischen Boeing und Airbus, damit die beiden immer wieder gegeneinander ausgespielt werden können, um 'n stärkere Verhandlungsposition zu haben, um Macht zu haben, wenn es bei der Preisgestaltung der Flugzeuge geht. Aber auch natürlich bei der Dreifünfzig ist durch die weitere Kabine ein besseres Produkt möglich. Und bessere Business-Class-Chancen sind dann natürlich da, weil mehr Wettbewerb ist. Strategisch ist natürlich die Boeing-Reduzierung bei American Airlines ein echtes Thema. Und dass Airbus im USA-Markt dann wieder so 'n Art Comeback hat. Insofern, ja, könnt ihr gucken, war die Dreifünfzig-Absage eher so 'n Fehler im System? Braucht die American Airlines mehr Diversifikation? Ist dieser Lufthansa-Weg der richtige? Und Boeing versus Airbus, wer hat aktuell Vorteile? Also Frage des Tages, logischerweise sollte American Airlines zurück zur Airbus wechseln. Emirates stoppt den Statusverfall, das hatten wir ja schon berichtet. Aber noch mal ganz klar die Fakten, dass die geopolitischen Spannungen im Iran und in der Region natürlich ein Problem sind. Und damit werden Status und Meilen verlängert. Die Status und Meilen pausieren bis zum dreißigsten Juni zweitausendsechsundzwanzig. Betroffen sind natürlich Silber, Gold und Platin. Logischerweise auch die Invitation Only IO Level. Upgrade-Voucher werden verlängert, Meilenverfall wird gestoppt. Hintergrund ist natürlich die massive Reiseeinschränkung. Starke Kundenbindung in Kriegszeiten ist ganz klar. Aber Katar und Etihad reagieren auch natürlich nicht ganz sag ich jetzt mal uneigennützig. Haben wir ja auch bei Covid gehabt, dass das so gemacht worden ist. Denn die Sicherheit und Planung im Fokus, mehr Flexibilität für uns als Passagiere. Und viele Vielflieger wollen auch gar nicht mehr über Dubai fliegen. Aber es wird halt trotzdem positiv aufgenommen, ist ja klar. Strategisch wird die Loyalty halt zum Kriseninstrument. Und die Frage ist natürlich, ist das jetzt ehrliches Kundeninteresse oder ist das 'n Marketinginstrument? Würd ich ehrlicherweise jetzt auch gar nicht so groß drüber diskutieren wollen, weil am Ende des Tages ist es egal, welche welche Intention dahinter ist. Wichtig ist, dass es gemacht wird. Und wer aus eurer Sicht sieht es, wer besser reagiert? Emirates, Katar oder Etihad zum Beispiel. Und klar ist es 'n kundenfreundliche Maßnahme und belohnt und zeigt natürlich auch die Bedeutung von Loyalty-Programmen. Welche Fluggesellschaft geht aus eurer Sicht mit der Krise am besten um? Ja klar stehen die Fluggesellschaften unter Effizienzdruck. Das kann man als Fazit so sagen. Gleichzeitig steigt die Bedeutung natürlich von Kundenerlebnis und von Loyalty. Auf der einen Seite versucht man halt weniger zu, zu waschen oder zu cleanen und Geld zu sparen. Aber auf der anderen Seite hat man halt diese Loyalty-Geschichten, die man immer wieder dann benutzt, wenn man wieder Passagiere dann doch feststellt, dass man sie braucht. Und die, die strategischen Trends sind halt ganz klar Lufthansa-Kostenoptimierung Flottenneuausrichtung bei der American Airlines und die Kundenbindung in Krisen bei Emirates.

Und ihr könnt ja die Fragen des Tages beantworten, und die wäre einfach ganz klar:

Würdet ihr weniger Sauberkeit akzeptieren in der Business, nicht schon in der Economy Class der Lufthansa? Und ist Lufthansa in dem Tarifstreit zu hart oder sind sie einfach gezwungen, so zu reagieren? Ich dank euch, viel Spaß und bis zur nächsten Sendung. Also bis dann, ciao.