Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
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Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
Lufthansa Status lohnt sich nicht mehr?! 😳✈️
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✈️ Früher war der Lufthansa Frequent Traveller oder Senator für viele ein echtes Statussymbol. Doch mit dem neuen Miles-&-More-System wird der Weg zu Loungezugang, Fast Lane & Priority Check-in immer aufwendiger.
Immer mehr Reisende fragen sich deshalb: Lohnt sich der Status überhaupt noch – oder ist eine Premium-Kreditkarte inzwischen die bessere Alternative? 💳🔥
In diesem Video sprechen wir über:
• das neue Lufthansa Statussystem
• Points & Qualifying Points
• warum Status Runs oft kaum noch sinnvoll sind
• Loungezugang ohne Status
• American Express Platinum & Priority Pass
• und wie sich Vielfliegerprogramme generell verändert haben.
👇Frage des Tages 1:
👉 Würdet ihr 20 Stunden nonstop fliegen – oder lieber umsteigen?
👇Frage des Tages 2:
👉 Status erfliegen oder einfach kaufen – was ist smarter?
00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:48 Qantas A350-1000 Lieferverzögerung
03:18 Discover fliegt innerdeutsch
07:18 Vielfliegerstatus vs. Kreditkarten
09:56 Fazit & Fragen des Tages
Take-OFF 25.05.2026 – Folge 116-2026
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Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit einer frisch gepressten Sendung.
Mein Name ist Lars Corsten, und Themen, die ich für euch frisch gepresst habe:Qantas muss wohl etwas länger auf ihren Ultra Long Range Airbus A350-1000 warten.
Dann haben wir das Thema Discover:Die fliegen jetzt innerdeutsch, da gibt es noch mehr Markenchaos. Die Freunde von Austrian bekommen eine weitere 787.
Und wir haben die Diskussion:Lohnt sich das Meilsammeln, oder gibt es Alternativen, die vielleicht das Meilsammeln obsolet machen? Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber natürlich auch, wie immer, aufs Cool zu kommen und zu diskutieren. Ja, beim ersten Thema gibt es Lieferprobleme, Lieferengpässe von den Freunden bei Airbus. Die haben nämlich den 350-1000 ULR Ultra Long Range für das Projekt Sunrise bekommen als Projekt, und die sollten ja auch jetzt Ende des Jahres ausgeliefert werden. Neuer Auslieferungszeitpunkt ist April, und also ab April. Und damit verzögert sich das also. 12 Flugzeuge sind bestellt. Die Idee ist ja, dass man nonstop fliegt von Sydney nach London und nach New York. Nur 238 Sitze, also eine extreme Premiumlastigkeit bei der Bude. Und ja, der Start der Strecken wird dadurch natürlich weiter verzögert, ist ja klar.
Ich sag mal so:Die Ultra-Langstrecke gerade für Australien bleibt ja extrem wichtig und extrem, ja, nennen wir es einfach mal, notwendig. Denn Australien liegt ja relativ weit weg von allem. Und jetzt ist natürlich die Verzögerung da, und die Verzögerung ist extrem ärgerlich. Aber weil die Lieferkettenprobleme auch komplex sind und natürlich auch Probleme bereiten, ist es so, dass, ja, man da etwas warten muss. Für uns Passagiere heißt das dann, wenn wir an solchen Strecken interessiert sind, noch zu warten, halt das Angebot auf der Ultra-Langstrecke. Wobei, ich weiß gar nicht, ist diese Ultra-Langstrecke überhaupt so erstrebenswert? Weil wie lange bist du dann in der Röhre? Und klar, Qantas setzt auf die Differenzierung, weil wir sehen ja zum Beispiel, wie Finnair fliegt von Helsinki über Bangkok nach Perth und solche Sachen. Also das heißt, die europäischen Fluggesellschaften fliegen alle mit einem Stopp. Auch die amerikanischen Fluggesellschaften stoppen irgendwie, wenn man nach New York will. Heißt also, dass es für die Australier dort einfach auch um Convenience geht.
Die Frage ist auch:Ist dann so eine Ultra-Langstrecke überhaupt wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben? Und Airbus hat ja auch alle Hände voll zu tun, die Lieferung zu bedienen.
Und ja, das Fazit kann man natürlich sagen:Ja, Langstrecke, Ultra-Langstrecke ist immer noch eine Vision, weil es noch nicht umgesetzt ist. Aber es bleibt halt auch unheimlich komplex, und das Lieferkettenproblem ist immer noch ein Thema, also da ein Problem.
Ja, würdet ihr 20 Stunden nonstop fliegen, oder würdet ihr sagen:Nee, eher nicht?
Dann haben wir von den Freunden von Austrian Airlines noch mal eine gute Nachricht:Wir kriegen eine weitere 787-9er.
Und erstmals aus den Lufthansa-Beständen:Die Langstreckenmodernisierung kommt damit endlich natürlich ins Rollen. Das ist jetzt die dritte Boeing 787 in Wien. Die erste Maschine auch direkt von Lufthansa übernommen. Einsatz ab Juni auf den Nordamerika-Strecken. Alte Boeing 767-300 werden natürlich ausgemustert. Die Extended Range-Varianten sind dort, ja, ich nenne es mal einfach, betagt. Ja, bis Ende 2026 sind ja fünf Dreamliner geplant, und die Verzögerung kam ja durch die Alegris-Zulassung. Lufthansa konnte die nicht gehen lassen. Und durch diese Verzögerung ist es auch so, dass die Flottenmodernisierung innerhalb der Gruppe verschoben wird. Und deshalb hat die Lufthansa sie quasi bei der Austrian blockiert, weil sie die Bude selber weitergeflogen ist. Ich denke mal, dass die Modernisierung bessere Kabinen bringt, auch Effizienz bringt.
Und ich sag mal so:Der 767-ER holt da jemand eine Träne nach. Auch ist die extreme Abhängigkeit damit gesehen wieder, wie solche Fluggesellschaften dann in der Lufthansa Group priorisiert werden. Lufthansa sieht natürlich erstmal sich selber und dann den Rest. Und die zentralisierte Flottensteuerung bringt Vorteile, natürlich preislich und so weiter. Aber man hat halt dann das Nachsehen als Fluggesellschaft und ist dann halt abhängig von dem, was man bekommt. Ja, es ist ein wichtiger Schritt für Austrian, muss man ganz klar sagen. Aber man merkt auch, es ist Lufthansa-Konzernweit.
Heißt also im Prinzip:In Frankfurt werden die Entscheidungen getroffen, was in Wien passiert oder sonst wo. Das interessiert dann nicht wirklich.
Oder seht ihr das so, dass als Frage des Tages:Sollte jede Flotte einzeln planen können? Ein weiterer, ja, wie soll man es nennen? Ich muss sagen, Lufthansa erklärt uns ja, dass zum Beispiel Eurowings fliegt da, wo Lufthansa nicht von den Hubs fliegt. Dann ist es jetzt so, dass Discover eigentlich auch das nicht tun sollte. Aber jetzt fliegt Discover auch innerdeutsch. Und damit wird zwischen München und Frankfurt unter eigener Flugnummer von Discover geflogen. Start ist 1. Juli. Die Flugnummer ist natürlich 4Y. Kyle Wedley ist buchbar über Lufthansa zu. Seine Flüge nach Paris scheiden ohne.
Und das Problem ist natürlich:Discover ist kein Starlines-Mitglied. Also das heißt, für die Leute, die einen Status außerhalb der Lufthansa Group haben bei der Starlines, ist es doof. Damit sieht man auch, wie Lufthansa intern alles auf den Kopf stellt und eigentlich nur versucht zu produzieren, wo es am billigsten ist, egal ob es Sinn macht oder nicht. Auch ist es so, dass die Rollen zwischen den Fluggesellschaften wirklich verschwimmen.
Problem für uns ist natürlich:Es gibt keine Starlines-Vorteile. Also wer keinen Lufthansa-Status hat, guckt da in die Röhre. Man sieht auch, dass die Kostenoptimierung im Fokus ist, und man hat nicht so den Fokus auf
die Thematik, dass man sagt:"Hey, Freunde, das ist so und so, und wir sind da konsequent." Sondern es ist immer weiter dieser Markenmix. Und damit wird die Lufthansa-Marke ja weiter verwässert. Gut für die Kosten, aber schlecht für uns Kunden, würde ich einfach mal sagen. Als Fazit kann man sagen, dass es vielleicht für die Lufthansa aus dem Kostengrund natürlich sinnvoll ist. Aber für uns ist es halt einfach mit dem Status und allem mehr verwirrend und mehr problematisch als alles andere. Vielleicht sieht man ja auch die Condor als eigenen, da als, nennen wir es einfach mal, Konkurrenten. Würdet ihr Lufthansa buchen, um am Ende Discover zu fliegen, oder meidet ihr das? Irgendjemand hat ja auch mal gesagt, dass es die Vigana Airline weiß da nie was mit Fleisch gibt. Könnt ihr ja auch noch was zu kommentieren. Was ein Riesenthema ist, ist halt das Thema Vielfliegerstatus. Lohnt sich immer weniger. Denn dieses neue Miles-and-More-System macht ja den Statuserhalt wirklich immer schwieriger. Gleichzeitig werden Alternativen wie Kreditkarten immer attraktiver. Man sieht das ja bei den 650 Punkten. Davon sind ja 325 Qualifying Points von der Lufthansa selber. Oder beim Senator-Status, also das war der FDL, beim Senator-Status sind es ja 2000 Punkte. 1000 müssten von der Lufthansa sein. Ist es halt natürlich so etwas problematischer geworden, weil sich die Anforderungen ja verdoppelt haben. Das haben wir ja alle festgestellt. Früher war es ja zwei Jahre, jetzt ist es ein Jahr, wo man Gas geben muss. Entschuldigung. Man kann jetzt natürlich sagen, eine Qualifizierung über die Segmente ist nicht mehr möglich,
obwohl man jetzt eigentlich sagen muss:Na ja, na gut, man muss halt 33 Mal fliegen. Dann hast du auch die Punkte, zu sagen, das ist auch so eine Art Segmente. Aber die Kreditkarten bieten ja eigentlich den Vorteil, den man als FDL auch schon irgendwo
so ein bisschen hat:Loungezugang und so weiter, Priority Pass. Klar, man kann natürlich sagen, dass so eine Platinkarte, die über 700 Euro kostet, natürlich viel Geld ist. Aber damit verschiebt sich halt wirklich der Fokus auf die Kreditkarten und auf Partnerschaften. Und die eigenen Leute bleiben dann auf der Strecke. Wir haben ja, wenn wir Senatoren oder auch FDL sind, dann die Lounges voll. Bei der Amex gibt es ja dann auch immer dieses Wechselbad der Gefühle. Mal geht es, dann wird es wieder abgeschafft. Und was auch ist, ist da logischerweise das Status, ja, ich will nicht sagen, elitärer wird, aber Status lohnt sich halt nicht mehr so viel. Und mal eben so einen Status ranmachen ist ja auch mit den heutigen Preisen nicht mehr ganz so, nennen wir es mal, effizient. Und man kann jetzt auch sagen, dass so eine Vielfliegerprogramm eher von einem Flugprodukt zu einem Finanzprodukt geworden ist. Also warum? Ja, weil man verdient mit den Kreditkarten mehr als mit den Statuskunden. Weil die Kreditkarten müssen für ihren Zugang halt jedes Mal bezahlen, und bei den Senatorkarten müssen sie halt selber bezahlen.
Die Frage ist:Ist der Status bewusst unattraktiv gemacht worden? Hat man das bewusst irgendwie in Art und Weise zu einem Banking-Produkt ausgebaut? Und ist der Status heute wirklich nur noch etwas, was nice to have ist oder ein must be? Weil man hat ja so viele Möglichkeiten, sich diese Services dazu zu buchen. Man kann die auch eigentlich dazukaufen, die Lounges, wenn man nicht wirklich oft fliegt.
Heißt also:Was sagt ihr dazu? Status erfliegen oder einfach kaufen? Was ist aus eurer Sicht der smarte Weg? Als Fazit zur heutigen Sendung kann man sagen, dass die Lieferkettenprobleme natürlich immer weiter noch ihre Kreise ziehen. Bei Airbus merkt man das genauso wie bei Boeing. Lufthansa Group wird auch immer stärker verzahnt. Man wird da auch immer etwas, ich sag jetzt mal, man hält sich nicht so an die eigenen Vorgaben. Und die Airline-Strukturen werden damit halt komplexer, aber auch vielleicht flexibler, weil
man sagt:Ja, dann macht die heute die Discover, dann macht morgen die Fluggesellschaft das wie Austrian oder wer auch immer. Heißt also, dass man da natürlich dann einfach die Kosten drücken kann und die Betriebe gegeneinander ausspielen kann. Aber auch bei den Produkten wie Status und so weiter wird es eher so eine Finanzgeschichte werden, die sich halt nicht mehr so am Vielfliegerstatus orientieren. Und das Premiumerlebnis wird stärker monetarisiert. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen,
aber auch auf Skool die Frage des Tages zu beantworten:Würdet ihr so eine Ultra-Langstrecke fliegen? Und lohnt sich Status heute noch? Das ist jetzt, glaube ich, die dritte Sendung oder vierte Sendung, wo ich diese Frage stelle.
Also in dem Sinne:Bis zur nächsten Sendung. Ciao.