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⛽ Lufthansa beruhigt Passagiere – keine Kerosin-Engpässe im Sommer 2026?

Lars F Corsten Season 7 Episode 118

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🌍✈️ Trotz Iran-Krise und massiver Probleme bei der weltweiten Kerosinversorgung gibt Lufthansa Entwarnung für den Flugsommer 2026.

US-Kerosinimporte und europäische Raffinerien im „Max-Jet-Modus“ sollen die Versorgung sichern. Gleichzeitig beobachten Airlines jedoch eine zunehmende Zurückhaltung bei Flugbuchungen und steigende Unsicherheit bei Reisenden.

Wie stabil ist der Sommerflugplan wirklich? Und drohen am Ende doch noch Flugstreichungen oder höhere Ticketpreise?

👇Frage des Tages 1:
👉 Buchst du aktuell früher oder später als sonst?

👇Frage des Tages 2: 
👉 Ist dir egal, welche Airline wirklich fliegt?

00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
01:08 Kerosinversorgung & Flugbuchungsverhalten
02:43 Qatar Airways: Kosten, Boni & Krise
04:23 Ebola-Regeln & Brussels Airlines
05:52 Lufthansa Wetlease für Discover Airlines
07:42 Landesweiter Streik in Italien
08:57 IHG Triple Points Promo
10:08 Fazit & Fragen des Tages

Take-OFF 27.05.2026 – Folge 118-2026

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Lars F Corsten:

Willkommen zu Frequent Traveller TV, heute wieder mit 'ner frisch gepressten Sendung.

Themen, die wir vorbereitet haben:

Ja, Lufthansa und der Frankfurter Flughafen sagen, Kerosin reicht doch über den Sommer hinaus. Qatar Airways hält die Pindunzen zusammen und ja, ich sag es jetzt einfach mal, sie ver- ärgern damit ihre Belegschaft. Weiter geht's dann mit 'ner IHG-Aktion, die haben 'ne Triple Points Promo, die sie starten. Dann haben wir Italien, dort wird gestreikt Streik kennt Lufthansa ja sehr gut. Aber es trifft natürlich an dieser Stelle auch die ITA. Dann haben wir Lufthansa. Lufthansa fliegt mit Airbus A321 für Discover Wetleys. Macht keinen Sinn irritiert mich auch. Und dann last but not least haben wir, USA verschärfen die Ebola-Regeln, und die Freunde von Brussel Airlines haben darunter zu kämpfen, erklär ich euch auch. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, 'n Like dazulassen, aber auch natürlich aufs Gut zu kommen und zu diskutieren. Das erste Thema, was wir haben, ist Lufthansa und Frankfurter Flughafen sagen, die Kerosinversorgung ist gesichert. Trotz der geopolitischen Spannungen im Irankrieg sieht die Lufthansa aktuell keine Probleme bei der Kerosinversorgung. Gleichzeitig sorgt die Unsicherheit bei Kunden aber für spätere Buchungen. Keine Engpässe an allen LH-Drehkreuzen, 25 Prozent der Lieferungen aus dem Nahost entfallen, und das Ganze wird halt kompensiert. Mikrofon sitzt, sah im Kamera anders aus. Also das heißt, Kompensation durch US-Importe und europäische Raffinerien sind im Max-Jet-Modus. Ja, Kunden buchen später, was natürlich 'ne unsichere Nachfrage bedeutet für die Fluggesellschaften und natürlich nicht dazu beiträgt, dass die Flugpläne stabil bleiben. Vielleicht wird 'n Flug hier und hin hergeschoben. Aber interessanterweise sind jetzt die Geschäftsreisen stabiler als Leisure. Die Diskussionspunkte für so etwas können wir natürlich ganz klar festlegen. Wird Kerosin langfristig zum Risiko für die Airlines? Aber irgendwie haben sie's ja immer wieder geschafft jetzt im Moment. Und last minute wird dann anscheinend wieder künftig so ein Bestandteil werden. Also es geht immer so auf und ab. Was sagst du dazu? Buchst du früher, buchst du später? Wie ist dein Buchungsverhalten? Und als Fazit kann man nur noch sagen, ja, die Kerosin die Kerosinversorgung ist gesichert, und die Nachfrage ist eher jetzt im Moment so ein Problem. Bei Qatar Airways gibt's genau dieselben Themen. Die sparen jetzt aber Kosten, weil sie natürlich massive Einbrüche durch den Irankrieg haben, und Bonuszahlungen sind für die Mitarbeiter gestrichen worden. Die Mitarbeiter sind dadurch natürlich sehr, sehr unhappy. 60.000 Mitarbeiter sind betroffen. Flugprogramm ist ja rund nur bei 66 Prozent vom Originalen. Der Gewinn ist bei 1,9 Milliarden, was minus 10 Prozent ist. Die Gulf Airports verlieren 27 Millionen Passagiere, was ungefähr 54 Prozent Traffic ist. Und die Streik, die Krise bei Qatar ist stärker als bei Emirates und bei Etihad. Liquidität sichern ist jetzt das Gebot der Stunde. Das Hub-System ist natürlich extrem krisenanfällig, wenn man nur einen Hub hat und dieser Hub dann in einem Problem verliegt. Und man sieht halt auch, wie Doha diese geopolitische Stabilität ehrlicherweise braucht. Und was passiert mit den Mitarbeitern? Werden sie abwandern? Wo aber wo sollen sie hingehen? Das ist auch immer wieder so 'ne spannende Sache.

Ja, wir können einfach nur als Fazit festhalten:

Qatar trifft es härter als die Konkurrenz, und damit sieht man halt das strukturelle Risiko, was dort am Golf herrscht. Würdet ihr bei 'ner Fluggesellschaft arbeiten, wenn sie die Boni streichen? So wie man die Leute hört, sind sie ja sehr unhappy, weil's ein fester Bestandteil ihres Gehalts eigentlich ist und quasi der Anteil ist, wo sie, ja, wo sie einfach ihre Arbeit belohnt bekommen, wenn sie mehr arbeiten. Und wenn sie machen und tun und die Fluggesellschaft erfolgreich ist, dann ist das die Art von Payback. Emirates hat gezahlt. Ebola-Regeln treffen Brussel Airlines natürlich auch besonders wenn sie Flüge haben. Nach den neuen US-Einreiseregeln verbieten Crews nach Südafrika Einsätze den Zugang zu US-Flügen. Heißt also, wenn die Crew Brüssel nach Afrika geflogen ist, hat man halt das Thema, sie dürfen nicht mehr nach Amerika fliegen, und das ist 'n massives Problem. Die 21-Tage-Regel für Crew betrifft Kongo, Uganda, Südsudan. Und Brussel Airlines, als Afrika-Spezialist, sag ich jetzt einfach mal, hat 18 Ziele in Afrika, 60 Flüge die Woche. Und damit muss die komplette Crew-Rotation angepasst werden. Das heißt, man heißt, man muss wieder so anfangen, dass man eine Crew für Afrika macht, eine für Nordamerika macht. Und das macht natürlich massive Komplexität. Wichtig ist auch, dass natürlich die Strecken für die Crew etwas unattraktiver sind in Afrika als in den USA, muss man ja auch sagen. Und damit wird halt die Spezialisierung, wie man jetzt gerade sieht, zu einem Risiko. Und das ist ein klassisches Beispiel, wo man auf einmal eine Stärke hat, wie zum Beispiel das Starke, die starke Anbindung nach Afrika, die jetzt zu einer Schwäche wird. Ja, was würdest du machen, wenn du Crew wärst? Würdest du nach Afrika fliegen oder lieber nach Amerika? Also ich kann's euch sagen, ich bin ja grad in den USA noch, aber bald wieder in Europa. Haben wir auch wieder Stammtisch in München und in Berlin, ne? Also könnt ihr ja mal beantworten für euch selber. Dann Discover Airlines. Discover Airlines kriegt Wetleys-Hilfe von Lufthansa. Lufthansa unterstützt Discover Airlines mit 321 im Wetleys, um steigende Nachfrage nach Urlaubszielen zu bedienen. Und jetzt muss man der Ehrlichkeit halber sagen, jetzt wurd's ja komplett bekloppt. Warum das so ist, das kann ich euch nicht sagen. Die 321 von, von Lufthansa für Discover ist natürlich 'n Riesenthema, weil man muss ehrlicherweise sagen warum? Erst, also erst nehmen sie Strecken ab, dann ist es so, dann ist es so. Aber die neuen Strecken sind Tirol, Klion, Gran Canaria, aber auch Teneriffa. Und Hintergrund ist logischerweise natürlich die Nahostkrise. Die Leute finden jetzt Griechenland geil besser als Dubai. Und damit ist die Nachfrageverschiebung ganz klar, und man braucht mehr Sitze pro Flüge. Dadurch ist es natürlich auch so, dass die Airlines innerhalb der Lufthansa Group maximal flexibel eingesetzt werden, also auch die Flugzeuge und die Crews. Aber für uns als Passagiere, die wir nicht hardcore in dem Thema drin sind, die kriegen natürlich 'ne komplette Verwirrung. Stell dir mal vor, du hast Discover gebucht, du fliegst Lufthansa, oder umgekehrt, du fliegst Lufthansa, fliegst Discover. Also dann man merkt halt, dass dieser Markenmix, und das ist ja das, was Kühne gesagt hatte natürlich 'ne komplette Problematik ist. Klar kann man das verstehen mit der Strategie, dass man Kapazitäten intern verschiebt und damit halt maximale Flexibilität hat. Aber die Lufthansa verliert dadurch natürlich wahrscheinlich auch ihre Markenidentität und wird austauschbar und wirkt für uns als Kunden nicht grade effizient, sondern eher chaotisch, weil man die Hintergründe natürlich nicht versteht. Ja, Fazit ist natürlich, Flexibilität gewinnt, aber Klarheit verliert, wenn man's ganz brutal formulieren möchte. Und ist dir egal, welche Airline fliegt? Also sagst du, ja gut, Lufthansa-Konzern ist halt Lufthansa-Konzern, egal was. Weiter geht es natürlich mit Italien. Die haben einen landesweiten Streik, also nicht einen Streik, der auf die Thematik beruht, dass die Fluggesellschaft streikt, sondern einfach landesweit gestreikt wird. Und das hat massive Auswirkungen. Dieser massive, dieser 24-Stunden-Streik von 0 Uhr bis 23 Uhr neunundfünfzig hat das Problem, dass die ATC nämlich beteiligt ist, also Air Traffic Control. Und dadurch, dass die Air Traffic Control beteiligt ist, hat man halt das Dilemma, dass man da natürlich dann ein Thema hat und große Auswirkungen. Nur Zeitfenster sind geschützt von sieben bis zehn und von achtzehn bis einundzwanzig Uhr. Und frühe Streiks hatten halt über vierzig Prozent Flugausfälle. Man hat als Fluggesellschaft natürlich da keine Kontrolle, das muss man dir ehrlicherweise sagen. Man ist da dann auch nur Passagier. Und dann sagt man natürlich, ja, keine Kompensation, wobei aber die EU 361/2004 eingeschränkt gilt. Ja, die Frage ist, sollten ATC-Streiks verboten werden? Ist Europa zu streikanfällig mittlerweile? Ist das ein europäisches Problem geworden mit Streiks? Und ist Deutschland halt unzuverlässig? Wobei mit den EU-Verordnungen, nur noch mal zur Hinweis Kompensation gibt es keine, aber sie müssen trotzdem Verpflegungsleistungen und so weiter machen und umbuchen, wenn möglich. Das nur so als Randbemerkung. Ja, und als letztes Thema haben wir die IHG-Triple Promo. Die bieten bis zu dreifache Punkte, aber nur für Kunden aus Greater China bei kreuzfristiger Buchung. Heißt also, wenn ihr euer Konto in Greater China habt oder in Greater China seid, logischerweise, so rum ist es, Konto muss dafür natürlich nicht in Greater China sein. Buchung siebenundzwanzigster bis dreißigster Mai, gültig bis einunddreißigster August, zweifache Punkte. Für erste Nacht danach dreifache gilt nur für China, China, China, Hongkong, Macau und Taiwan. Ja, Loyalty wird halt immer weiter strategisch eingesetzt, das kann man dazu sagen. Aber für den einen oder anderen, der nach Asien fliegt und dann auch wirklich da in Greater China ist, China, Hongkong, Macau, Taiwan, der bekommt das. Und ihr könnt ja beantworten, ob euch diese regionale Eindämmung oder Beschränkung euch nervt. Ihr merkt immer noch, Geopolitik, das kann ich in jeder Sendung sagen, ist halt ein Problem für die für die Aviation und dominiert die Luftfahrt. Und man merkt ja auch, dass die Nachfrage sich verschiebt. Das heißt also, die Nachfrage von Nahost ist nach Europa verschoben. Airlines werden flexibler, sehen wir ja auch am Wetleys und auch dem Netzwerkmanagement. Loyalty-Programme nutzt man natürlich dann auch mit regionalen Vorteilen. Aber das ist ja schon öfters so gewesen, also jetzt nichts Neues. Aber am Ende ist halt die operative Komplexität gesteigert. Und für uns heißt es immer, gucken, oh, welche Promo gibt es wo und wann. Danke, dass ihr heute bei Frequent Traveller TV dabei wart, und ich freu mich, euch bei der nächsten Sendung zu sehen. Also bis zum bis morgen. Mal gucken, also wo ich dann bin. Also bis dann, ciao. Hab ich gesagt, abonnieren? Frage des Tages? Frage des Tages hab ich vergessen, ne? Na ja, da waren wir zu schnell, ne? Aber gut, dass wir da nicht abgebrochen haben, sondern ich doch noch was gemerkt habe. Ihr denkt natürlich, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, zu kommentieren und dann die Frage des Tages zu beantworten. Und die Frage des Tages würde ich schon sagen ob ihr Flüge aktuell kurzfristiger bucht, und dann ist dir egal, welche Airline fliegt. Also in dem Sinne jetzt aber tschüss. Bis dann, ciao.