Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
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Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
Billiger mit Meilen fliegen? Lufthansa Miles&More führt Business Light & Premium Eco Light ein
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
✈️ Miles&More erweitert die umstrittenen Light-Tarife jetzt auch auf Prämienflüge in der Business Class und Premium Economy. Auf den ersten Blick wirken die benötigten Meilen extrem attraktiv – doch die neuen Tarife bringen deutliche Einschränkungen mit sich: keine Umbuchung, keine Stornierung, weniger Gepäck und kostenpflichtige Sitzplatzreservierung. Besonders spannend: Teilweise kostet Premium Economy weniger Meilen als Economy und Business nur minimal mehr. Doch lohnt sich das wirklich trotz hoher Zuschläge und weniger Flexibilität? Wir analysieren die Änderungen und zeigen, was dahinter steckt. 💺🔥
👇Frage des Tages 1:
👉 Würdest du einen nicht stornierbaren Business-Class-Prämienflug buchen?
👇Frage des Tages 2:
👉 Kaufst du aktuell aktiv Meilen – ja oder nein?
00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:48 Drohnenalarm am Flughafen München
02:56 Swiss A220-100er als Ersatzteilspender
05:18 Lufthansa Miles & More Light Tarife
08:48 Lufthansa Miles & More Meilenkauf
09:08 Fazit & Fragen des Tages
Take-OFF 30.05.2026 – Folge 121-2026
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Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten und heute wieder natürlich frisch
gepresste Themen für euch:Lufthansa, Miles & More. Nach meinem Outrage gestern, oder was Rage das ich hatte, über diese bekloppten 1.500 oder bis zu 1.500 Storno. Es gibt's auch neue Tarife, die kein Storno zulassen, ich wollte das nochmal herausarbeiten. Dann haben wir als Thema die Swiss, die A220-100er. Zweien geht's an den Kragen. Ja, und dann geht es weiter mit Miles & More, da kann man Meilen kaufen, die Frage ist, ob es Sinn macht nach den Änderungen, das muss jeder selber für sich entscheiden. Da haben wir einen Art Lars Call. Und Drohnenalarm am Flughafen München, dieser legt den Flughafen München über eine Stunde heute lahm. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren, abonnieren und natürlich auch aufs Gut zu kommen und zu diskutieren. Das erste Thema, was wir haben, ist Drohnenalarm am Münchner Flughafen. Kurze Unterbrechung am Flughafen München nach Drohnen Sichtung, für etwa eine Stunde wurde der Flugbetrieb gestoppt.
Der Flugstopp dauerte von 9:00 Uhr bis 10:05 Uhr morgens. 26 Flüge waren betroffen und umgeleitet, Ausweichflughäfen waren natürlich Stuttgart, Linz, Nürnberg, you name it. Zwei unabhängige Piloten, Sichtungen von der Drohne, haben zu diesem Einsatz geführt. Die Polizei, aber auch ein Hubschrauber von der Polizei, waren unterwegs und haben die Drohnen gesucht. Flughafen selbst blieb offen, Check-in etc. Das Tagesvolumen liegt ja ungefähr bei 900 Flügen, 1.000, nee, 120.000 Passagiere, Gott sei Dank. Ja die Verspätungen, die durch Umleitungen passieren, durch Drohnen, nehmen ja immer wieder zu, sind natürlich komplett bekloppt. Für uns Passagiere ist das ja auch nicht unbedingt angenehm. Damit gibt es halt Anschlüsse, die verpasst werden, und auch andere Probleme, die man natürlich damit hat. Und die Drohnen sind immer wieder ein Problemfall. Deshalb sollten die Flughäfen auch Antidrohnenabwehr bauen. DJI zum Beispiel weiß ich, die haben solche Drohnenabwehr-Dinger. Aber auch DJI haben ja auch Karten, die zumindest einflügen in gewisse Flugzonen oder auch in gewisse Lufträume, wie es heißt unmöglich machen sollen. Ja, das Fazit ist halt wirklich dass man sagen muss, dass die kleine Ursache eine große Wirkung hat und Drohnen ein wachsendes Risiko sind für die Luftfahrt. Ich selber, ich mag beides. Ich mag selber zu fliegen, ich mag aber auch selber mit den Drohnen durch die Weltgeschichte zu gondeln. Das ist schon interessant. Aber man sollte halt immer wissen, wo man es tut, wann man es tut und ob es dort auch erlaubt ist. Ja, sind aus eurer Sicht Drohnen eine der größten Sicherheitslücken im Luftverkehr? Weil Drohnen können ja auch irgendwelche Sachen hinter den Zaun schleppen, ne, muss man ja auch immer wissen. Bei der Swiss, da geht man jetzt in die Thematik rein, Airbus A220-100. Man hat die Flugzeuge ja gegroundet und man geht jetzt halt einen drastischen Schritt, um die Flotte zu stabilisieren. Man nimmt diese als Ersatzteilspender. Und es ist ja mittlerweile anscheinend üblich, dass neuere Flugzeuge oder ein ganz neues Flugzeug mehr Wert haben als Ersatzteile als als neues Flugzeug. Gut, wie man damit die Nachhaltigkeit bei Swiss erklären will? Oh ja, natürlich, man hat damit quasi weniger CO2 oder so. Ich weiß es ehrlicherweise nicht, was bei denen da im Kopf rumschwirrt. Also ich finde so etwas nicht nachhaltig. Und daran sieht man halt das Paradoxon, dass man auf der einen Seite Nachhaltigkeit predigt, aber hey, let me not be the judge of that. Heißt also wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Strein. Ich persönlich wollte nur drauf hinweisen, weil es halt wirklich die Beklopptheit der Situation darstellt. Betroffen sind die Juliet Bravo Charlie und die Juliet Bravo Delta. Das sind zwei Flieger, die jetzt als Ersatzteillage genutzt werden. Das Problem sind ja die Pratt & Whitney Triebwerke neun. 220-100er hat man ja und die sind alle gegroundet, weil man die Triebwerke woanders braucht. 21, 220-300er hat man und dann zusätzlich sind übrigens auch vier 320 Neo gegroundet. Und der Triebwerkshersteller, der ja fast seit einem Jahrzehnt dieses Triebwerk herstellt, hat anscheinend seine Pulverbeschichtungsthematik immer noch nicht im Griff. Ist ein Riesenthema. Und das ist natürlich für uns ein Problem. Der A220-100 ist natürlich wirtschaftlich schwächer als der 300er, das muss man ganz klar sagen. Kann zu einer Flottenvereinfachung führen. Und der 220er ist auch dahingehend dann wohl, muss man ehrlicherweise sagen, gescheitert. Die Frage ist, wie Airbus reagiert oder wie sie reagieren müssen. Als Fazit kann ich sagen, Teile sind wichtiger als Flugzeuge. Das ist anscheinend wohl so der Zahn der Zeit. Man kann jetzt wieder sagen, Supply Chain, Supply Chain und so weiter, Covid, ihr wisst das Ganze, ne, ist ja das ganze Thema rauf und runter. Aber ich finde es trotzdem ein Problem, weil Nachhaltigkeit immer wieder da reininterpretiert wird und dann kommt man zu solchen Sachen, die halt ehrlicherweise nicht wirklich nachhaltig sind. Ja, ihr könnt die Frage ja beantworten, ist der A220-100 ein Auslaufmodell? Lufthansa Miles & More Leittarife für Premiumflüge. Ich wollte euch da mal so eine Art Kurzüberblick geben. Die Leittarife wurden jetzt auch für die Premiumflüge eingeführt. Heißt also, man hat einen günstigen Einstieg, aber die Einschränkungen sind schon auf der anderen Seite ehrlicherweise massiv. Und gerade bei dem Business Light oder auch bei dem Premium Economy Light ist es so, dass man keine Stornierung, keine Umbuchung, weniger Gepäck und Sitzplatzreservierung ist kostenpflichtig. Und damit ist Premium Eco aber trotzdem teilweise günstiger als Economy. Das muss man sich mal vor Augen halten. Hohe Zuschläge bleiben auch bestehen. Also insofern, das Paradoxon kennt kein Ende. Maximierung vom Auxiliary Revenue steht immer noch bei den Fluggesellschaften an oberster Front. Anpassung an das Low-Cost-Denken im Premiumsegment. Das heißt also, man hat hier immer noch den Race to the Bottom und die teuren Tarife vermiest man einem ja durch die Stornogebühren von 1.500. Dann nimmt den fucking Namen Flex weg. Sorry, aber da müssen wir vielleicht mal so eine Petition machen. Flex ist Flex, weil es flexibel heißt und nicht, weil es flexibel bezahlen heißt. Ja, de facto Entwertung von den Meilen natürlich, weil halt durch die Entwertung der Flexibilität ein natürlich ein geringerer Value. Früher konnte man Meilentickets mit einem Flex-Ticket vergleichen. Heute kann man das eventuell auch, weil die Gewährung gleich ist, aber trotzdem, die Value Proposition hat am Ende wirklich gelitten. Und die vollständige Angleichung an die Cash-Tarife war natürlich strategisch zu erwarten. Und man sieht halt auch, dass Revenue Loyalty immer wieder sticht und da muss man dann ehrlicherweise sagen, das ist nicht gut. Ja das nicht individualisierte Buchen muss man ehrlicherweise sagen. Also das heißt, dass man versucht, von jedem die Zitrone so zu pressen, wie sie gepresst werden möchte, ist natürlich ein Problem. Und man sieht ja auch, dass die Programme komplizierter werden, wenn man den ganzen Strang durchgeht, wie sie einen dann durch die Buchungsprozesse leiten. Und wenn man dann alles angeklickt hat, dann hat man das Gefühl, dass man in einem Wegelager aufgesessen ist und das ist keine Kundenorientierung in meinem Sinne. Und Premiumtickets, ja, sorry, aber damals waren Premiumtickets Freitickets.
Das heißt, das war so nach dem Motto:Zehn Kaffee getrunken, den elften Kaffee umsonst, zehnmal geflogen, elften Flug umsonst.
Jetzt ist es eher so:Zehnmal geflogen, den elften Flug verkaufen wir dir als umsonst, aber du bist dann halt glücklich und hast das Gefühl, du wärst umsonst. Aber im Prinzip hat es nichts mehr mit dem klassischen Gedanken von Loyalty zu tun. Und das ist eine massive Verschlechterung von der Customer Journey und der Nutzungserfahrung. Und die Frage ist, würdest du einen nicht stornierbaren Business Class Flug als Meilenticket buchen?
Weil die alte Weisheit gilt:Nur wenn du weißt, dass du wirklich das fliegen wirst und nicht in irgendeiner Art und Weise, in irgendeiner Form eventuell nicht fliegst, dass du dann vom
Pferd springst und sagst:Dann machen wir es halt als Flex-Ticket. Ich muss sagen, auch diese, ich habe gestern Tickets geholt mit SAS bei jedem Schritt.
Und dann ein Schritt war:Ja, willst du den Flug versichern für 44 Dollar, Euro, ich weiß nicht mehr, was es war und so weiter und so fort. Nein, habe ich gar keinen Bock drauf weil wenn ich ein Flex-Ticket buche, wobei das war ein Business irgendwas, habe ich gebucht, aber so kein Business Flex muss man ehrlicherweise sagen, auch wieder, da sieht man, es geht nur um Auxiliary Revenue. Ja, und als Letztes haben wir noch mal einen Service für the Public und das ist ein Public Service Announcement, nämlich die Promotion geht am 31.05. zu Ende von Lufthansa Miles & More die Meilen zu kaufen mit 60 Prozent Bonus.
Das ist ein typischer Promo-Level, den man sagen muss:1,09 Cent pro Meile. Limits sind halt 250.000 Meilen pro Jahr. Verkauf über diese Bundle. Ich gehe nicht auf die Bundle ein, ihr seht ja selber, eigentlich geht es nur um Meilen verkaufen, aber dann will man das mit irgendeinem Quatsch verbinden, damit man da nicht weiß, was die Meile kostet, ne. Aber hey, guckt da, was die Meile kostet. Ist ja wie bei Payback, ne. Ihr wisst ja, eins zu eins umrubbeln. Also man weiß ja, was bei Payback die Meile kostet. Ja, da ist die Frage, ob sich dieser Meilenkauf überhaupt nur lohnt. Denn ehrlicherweise ist es so, wenn man eine gezielte Einlösung hat, dann ja, ansonsten forget about it in meinen Augen. Und die Meilen sind halt inflationär. Man merkt auch, dass die Meilen kein Werterhalt sind. Sie sind inflationär. Sie sind irgendwie noch fast noch schlechter, als man manche Währungen im Kopf hat durch die ganzen Entwertungen, die permanent passieren.
Deshalb nur die Frage:Obligatorisch kaufst du noch Meilen? Ja oder nein?
Man merkt als Fazit zur heutigen Sendung:Die Drohnen werden immer mehr ein Sicherheitsrisiko, die man, das man adressieren muss durch Zaun oder sonst was. Die technischen Probleme mit den Triebwerken, die stabilisieren ganze Flotten. Wir merken das ja auch, dass es halt nicht nur Probleme macht bei den 220ern, sondern auch bei den 320ern. 737 sollte man auch erwähnen. Aber auch Loyalty-Programme oder Reisenbuchsätze. Grundsätzlich ist ja mehr ein Studium geworden. Das hat etwas zu tun wie mit den Mobilfunktarifen. Man versucht immer komplizierter und komplexer zu werden, damit man von den Leuten die maximale Summe an Knete rauspressen kann. Und der lustige Herr Franz, der ja zur Deutschen Bahn, glaube ich, gehen soll, ne, hm man ist die Zitrone. Aber nein, ich bin nicht sauer, sondern ich bin lustig. Ich lasse mich nicht von denen verarschen. Ich verarsche Fluggesellschaften, so wie sie verarscht werden wollen. Und ich bin einfach ein opportunistischer Bucher. Ja, weiter ist es so, dass man halt merkt, dass die Airlines sich auch mehr auf Revenue als auf das Kundenerlebnis, die Kundenjourney fokussieren.
Heißt also, wie ich ich immer wieder sagen kann:Don't be the lemon. Ja, ihr könnt die Fragen des Tages beantworten und natürlich auf Skool kommen. Den Kanal abonnieren, die Glocke anmachen. Danke, dass ihr geschaut habt.
Die Fragen des Tages, die ich hervorrufen würde, wären natürlich:Kaufst du aktuell Meilen bzw. würdest du so einen komischen Leittarif buchen? Danke, dass ihr heute dabei wart. Und ich freue mich, euch bei der nächsten Sendung zu sehen. Bis dann. Ciao.