Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
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Frequent Traveller Circle - Essentials - DEUTSCH
Neuer Gegenwind bei Swiss: Piloten warnen vor Lufthansa-Verhältnissen
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✈️⚠️🇨🇭 Bei Swiss droht ein neuer Tarifkonflikt: Die Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag für Pilotinnen und Piloten kommen laut Aeropers nur schleppend voran. Die Gewerkschaft kritisiert Alleingänge des Managements, mögliche Verstöße gegen den laufenden Vertrag und eine zunehmende Orientierung an der Lufthansa-Kultur. Im Mittelpunkt stehen vor allem Dienstregeln und die angespannte Personaldecke in Teilen der Flotte.
👇Frage des Tages 1:
👉 Sollte Swiss eigene Tarifregeln behalten oder Lufthansa-Standards übernehmen?
👇Frage des Tages 2:
👉 Ist Accor Gold ein angemessener Ersatz für den Lufthansa-Loungezugang?
00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV
00:48 Konflikt bei Swiss und Lufthansa Group
05:32 Emirates Skywards Rabattaktion
07:55 Preise und Vorteile im Hangar One
10:32 Amex Statuspartnerschaft mit Accor
12:24 Fazit & Fragen des Tages
Take-OFF 25.07.2026 – Folge 165-2026
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Willkommen zu "Frequent Traveller TV", mein Name ist Lars Corsten, heute wieder zu einer frisch gepressten Sendung.
Themen, die wir haben:Neuigkeiten aus der Schweiz, eigentlich nichts Neues, die Piloten waren vor zähen Verhandlungen. Ich bin mal gespannt, was da noch so passiert. Dann haben wir die Freunde von Skywards, die reduzieren Prämienflüge für Partner um fünfundzwanzig Prozent, aber leider nicht in allen Kategorien, also müssen wir uns angucken.
Dann haben wir Neuigkeiten aus American Express-Hausen in Deutschland:Da gibt es jetzt Acor, die geben nämlich Acor Gold für die Platin-Karte.
Und Hangar One:Ticketpreise, Rabatte, und da müssen wir mal drauf eingehen. Ich hab da wohl nicht mit der Lufthansa-Intelligenz gerechnet, nennen wir es einfach mal so. Ihr denkt dran, wie immer, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren und zu abonnieren. Danke euch dafür.
Ja, Thema eins ist natürlich die Swiss:Piloten warnen vor den stockenden Tarifverhandlungen. Wie ist die Situation, die Tarifverhandlungen zwischen der Swiss und der Pilotengewerkschaft Europers? Kommt nach Darstellung der Gewerkschaft nur schleppend voran. Europers warnt, dass ein neuer Gesamtarbeitsvertrag möglicherweise nicht rechtzeitig vor dem Auslaufen des aktuellen GAV Ende zwanzig sechsundzwanzig abgeschlossen werden kann. Der aktuelle Vertrag, GAV zwanzig dreiundzwanzig, ist Kündigung durch Piloten und Piloten, also Pilotinnen und Piloten, im November zwanzig fünfundzwanzig, Vertragsende also zwanzig sechsundzwanzig. Die neuen Verhandlungen hatten ja schon im April begonnen diesen Jahres. Dass die Verhandlungen bei der Lufthansa Group irgendwo als zäh oder so betitelt werden, das ist ja etwas, was durchaus bekannt ist, da brauchen wir nichts drüber zu sagen. Aber die Gewerkschaft kritisiert angebliche Verstöße gegen den laufenden Vertrag, Alleingänge des Managements, eine stärkere Orientierung an der Lufthansa-Kultur, was auch immer Lufthansa-Kultur ist, da müssen wir auch mal drüber sprechen, vielleicht in einer gesonderten Sendung. Und natürlich die Vernachlässigung der Schweizer Werte. Ein Schwerpunkt der Tarifrunde sind natürlich Dienst- und Einsatzregeln. In einigen Swiss-Type-Loten soll die Personaldecke angespannt sein, und die Verhandlungen laufen aber auf mehreren Ebenen weiter. Ja, ich denke mal, das ist halt relativ krass. Jetzt müssen wir uns noch mal angucken, inwieweit das bei den Dienstregeln, zum Beispiel, da sind maximale Einsatzzeiten, Ruhezeiten, freie Tage, Planungssicherheit, Bereitschaftsdienste, kurzfristige Planänderungen, Nacht- und Langstreckeneinsätze und Planbarkeit und Kompensation bei Änderungen. Und das ist halt nicht nur eine Komfortfrage, das muss man ehrlicherweise bei den Piloten sagen. Da gibt's natürlich um Fatigue, also Ermüdungsmanagement, Flugsicherheit, Familienleben, Gesundheit und auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes und die langfristige Personalbindung. Ja, der Konflikt reiht sich natürlich ein in die Konflikte, die wir bei der Swiss haben. Wir sehen das ja auch, dass bei der Swiss regelmäßig die Swissness vermisst wird, sowohl von den Mitarbeitern als aber auch von den Passagieren. Und da gibt es dann natürlich dann so zwei Welten, die aufeinander prallen. Ich sag mal so, am Ende des Tages ist es halt wirklich wahrscheinlich mit der Mehrheit wie immer, die liegt in der Mitte irgendwo. Wir müssen natürlich dann ganz klar fokussieren, uns auf die Themen, was dann richtig ist. Also ist richtig, dass alles, was der Passagier nicht sieht, alles das, was gemeinsam gemacht werden kann, um Synergien zu heben. Da sage ich ganz klar, lass die Lufthansa das machen in Frankfurt. Aber bei dem Thema, wenn es darum geht, dass man in der Swiss halt nicht mehr diese Eigenständigkeit empfindet beim Produkt, da finde ich das natürlich dann berechtigt. Das ist das, wo es natürlich dann aufs Gemüt schlägt. Ich hatte gestern auch gelesen, dass die Leute sich beschwert hätten, jetzt über Lufthansa zwanzig, über zwanzig Jahre Lufthansa da drin. Zweitausendfünf ist die Lufthansa ja übernommen, die Swiss. Ihr wart pleite, Freunde der gepflegten Gastfreundschaft. Und die Gewinne bei der Swiss sind ja erst möglich, seitdem ihr von Lufthansa profitiert, nämlich durch die Synergien, Flugzeuge und so weiter zu kaufen. Wobei man jetzt den Plan, ja die Flugzeuge über die Schweiz zu importieren, auch ausgelassen hat, aber das ist auch ein anderes Thema.
Also insofern können wir das Fazit einfach zusammenfassen unter:Die Verhandlungen sind nicht gescheitert, der Ton wird halt einfach nur schärfer, das gehört zur Folklore dazu. Der Konflikt betrifft ja nicht nur die Lohnfragen, sondern auch vor allem Dienstregeln, Vertrauen, aber auch die Swiss-Eigenständigkeit. Also es geht da wesentlich mehr um Nackte als um Nackte Zahlen. Beide Seiten haben aber immer noch ein gutes halbes Jahr, na ja gut, fünf Monate, fünf Monate Zeit, das zu lösen, Ende zwanzig sechsundzwanzig. Und ich denke, je stärker die Auseinandersetzung, Grundsatzdebatte über Lufthansa und die Schweizer Identität wird, desto schwieriger wird es, sachlich da zu bleiben. Also das ist dann immer so eine emotionale Geschichte. Deshalb, Freunde der gepflegten Gastfreundschaft, holt da die Emotionalität raus. Ja, sollte Swiss ihre eigenen Dienst- und Tarifregeln behalten oder braucht die Lufthansa Group stark vereinheitlichte Standards? Das wäre eine Frage. Dann geht's weiter zu Emirates, da können wir schon noch direkt wieder in die meinen Punkte und Status. Da ist es so, dass Emirates Skyways bietet zum neunten August einen Rabatt von fünfundzwanzig, also bis zum neunten August, Rabatt von fünfundzwanzig Prozent auf ausgewählte Economy-Flüge, leider nur bei neunzehn Partner-Airlines oder achtzehn, es sind achtzehn Partner-Airlines, achtzehn, achtzehn Partner-Airlines. Der Lacht, das geht halt nur für neu ausgestellte Tickets raus und er reduziert nur die ausschließlich die benötigten Meilen. Steuer und Zuschläge bleiben vollständig zahlbar. Also vierundzwanzigster Juli bis neunzehn neunundzwanzig, nee, neunter August, ich weiß gar nicht, warum ich so Sprachstörungen habe.
Also noch mal ganz langsam von vorne:Vierundzwanzigster Juli bis neunter August, fünfundzwanzig Prozent bei ausgewählten achtzehn Partnern, nicht bei Emirates selber. Buchungsarten gilt Gott sei Dank für Oneway, aber auch für Hin- und Rückflüge. Offen für alle Skywards-Mitglieder, gültig nur für neue Premium-Buchungen. Und wichtig ist das Ausstellungsdatum des E-Tickets. Aber alles andere, Gebühren, Treibstoff und Steuern, keine Reduktion. Also das ganz wichtig. Die Bank, die Teilnehmer, die man erwähnen sollte, wäre vielleicht Air Canada, vielleicht Condor für den einen oder anderen interessant oder United. Ausgeschlossen sind Bangkok-Koh Samui, Koh Samui-Bangkok, das ist ganz wichtig, weil wenn man das Ganze macht, da gibt es ja auch Bangkok Airways, also die haben da nicht so Happiness gehabt für die Route.
Ja, für Europa kann man auch einige Ziele nennen, die vielleicht interessant sind:Aegean Olympic innerhalb Griechenlands, TAP-Verbindungen, Condor-Strecken, mögliche United und Air Canada Anschlüsse nach Nordamerika, so wie ich's sagte. Als Fazit können wir hier zusammen sagen, dass wir die Aktion für ohnehin geplante Economy-Class-Reisen natürlich einen guten Gegenwert bringen. Man sieht, man hat das Problem, dass die Meilen gerade nicht verbraucht werden, weil die Leute halt nicht mit Emirates so viel fliegen. Besonders interessant sind teure Regionalstrecken mit niedrigen Nebenkosten. Vor der Buchung müssen die Barpreise sowie Steuern und Zuschläge verglichen werden, weil das ist nämlich immer das, was das Ganze dann unendlich teuer macht. Bestehende Awards sollten wegen des Risikos verlorener Verfügbarkeiten nicht storniert werden. Also das heißt, wenn ihr ein Awards-Ticket storniert, das heißt nicht, dass ihr das Ticket morgen noch gibt. Bei welcher Partner-Airlines würdet ihr eure Skywards-Meilen mit den fünfundzwanzig Prozent Rabatt einsetzen?
Dann haben wir noch was Neues aus Lufthansa-Hausen:Hangar One Spursoleum. Ich wurde drauf hingewiesen, dass mein Bashing, wobei ich nicht als Bashing, sondern als konstruktive Kritik verstanden werden möchte, unberechtigt sei. Und zwar bei den Preisen. Also, man sieht im Besucherzentrum im Hangar One, das ja am ersten August am Flughafen Frankfurt eröffnet für die Öffentlichkeit, die gemeine, ich hoffe von allgemein, nicht von gemein, gibt es eine Neuigkeiten bei den Preisen. Heißt also, achtzehn Jahre Erwachsene und älter müssen acht Euro bezahlen. Erwachsenengruppe ab fünfzehn Personen sind sechs Euro pro Person, gibt also einen Mengenrabatt, ermäßigt für vier. Schüler, Azubi, Studierendengruppen ab zehn sind drei. Familie sind fünfzehn Euro plus Kinder unter siebzehn, einschließlich siebzehn. Und Horn Circle ist kostenlos. Und jetzt sagt ihr, was ist mit dem FTL? Ja, der FTL guckt in die Röhre, da gibt es ja nichts, aber der Senator bekommt ermäßigten Eintritt mit Kindern und Jugendlichen von sieben bis siebzehn, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Senioren ab fünfundsechzig Jahren, ehemalige Lufthansa-Mitarbeiter. Und der Senator bekommt inklusive seiner Begleitperson das Ticket mit fünfzig Prozent Rabatt. Also haben wir das geklärt. Danke an den Kollegen von Lufthansa, der mich da gemaßregelt hat und gesagt hat, da musst du noch mal genauer hingucken. Habe ich gemacht. Ihr könnt auf die Hangar One-Seite gucken, also insofern nicht alles ganz so schlimm, wie ich das sagen würde. Gibt da auch irgendwie Flugsimulator, aber no motion, sondern halt so ein, aber das ist doch nicht verkehrt. Ja, ich denke mal, als Fazit können wir sagen, Hangar One ist natürlich vergleichsweise zugänglich. Man kann ja auch am Fenster kleben, wenn man nur will. Besonders fair wirken natürlich die Preise. Horn Circle wird kostenlos beim Eintritt oder der Eintritt, der kostenlose Eintritt, ist eine klare Bevorzugung des Horn Circles. Man gibt ja auch genug Geld bei Lufthansa aus. Und Senatoren erhalten zumindest eine Ergänzung mit Begleitung. Wobei, war beim Horn die Begleitung kostenlos dabei? Weiß ich gar nicht. Glaube eher nicht. Also insofern könnt ihr da natürlich euch das Ganze anschauen. Wäre das für euch ein Besuch wert im Hangar One? Vor allem, was wäre für euch der Hauptbesuchsgrund? Die U250 Superstar, die Ausstellung, der Shop oder der Simulator. Und den Shop übrigens, muss ich auch noch sagen, den gibt's immer noch. Mal gucken, wie er angenommen wird. Ja, jetzt geht's weiter beim letzten Thema mit American Express. Die haben ja von sich reden gemacht, dass die teurer werden, aber die Leistungen immer weniger werden. In den Niederlanden sind sie sogar bei neunhundert Euro mittlerweile, das finde ich krass. American Express führt eine neue globale Statuspartnerschaft ein in teilnehmenden Ländern. Also es geht nicht nur für Deutschland, sondern auch für Österreich und Australien, Kanada, Hongkong. Ich habe, das habe ich gar nicht gefunden, muss ich noch mal gucken. Also insofern ergibt es jetzt den Goldstatus für alle, die die Karte haben, und zwar Consumer Platinum, Small Business Platinum, Corporate Platinum und AKOHAT fünfundvierzig Marken. Ist also ein gutes Thema. Ist natürlich für den Loungewegfall und die Preiserhöhung nicht unbedingt das Geilste, aber besser als nüscht, wie man so schön sagt. Deshalb für euch noch mal dazu in meinen Augen so als Fazit zu sagen, AKOHAT Gold ist halt eine sinnvolle Ergänzung für Platin-Inhaber, noch mal zusätzlichen Status zu haben mit regelmäßigen AKOHAT-Aufenthalten, macht das Ganze natürlich richtig Sinn. Der Status bietet jedoch kein garantiertes Frühstück, muss man der Ehrlichkeit halber sagen, keinen allgemeinen Loungezugang, aber es kompensiert halt nicht für die regelmäßigen Lufthansa-Flieger, die keinen Status haben wie Senator oder sowas, den Loungezugang, der weggefallen ist. Und vor Aktivierung solltet ihr natürlich den offiziellen länderspezifischen Prozess abwarten und dann den AL-Konto, das ihr schon habt, also All Life Limitless, wie das so AKOHAT Life Limitless, egal wie, solltet ihr dann nutzen. Ist der Gold für euch auch ein angemessener Ausgleich für den Wegfall des Lufthansa-Loungezugangs oder halt nicht? Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen. Ich fasse noch mal das Fazit zusammen. Bei Swiss verschärft sich der Konflikt für die Arbeitsbedingungen und Einfluss der Lufthansa Group. Und der Tarifkonflikt ist leider nicht nur ein eigenständiges Thema, sondern es geht da auch um Emotionen, Swissness und so weiter, was natürlich schade ist. Aber ich bin mal gespannt, wie das ausgeht. Emirates versucht, Skywards-Meilen loszuwerden bei Partnern, weil bei den eigenen wird man es halt nicht so, weil die Leute wollen nicht über Dubai fliegen. Aber denkt dran, dass ihr die Preise vergleichen solltet. Hangar One, entweder hat man meine Kritik gehört, was ich glaube, aber man hat es schon vorher bedacht, was sehr gut ist. Also insofern für den einen oder anderen durchaus interessant. American Express reagiert auf den Verlust eines wichtigen Airline-Vorteils mit dem Hotelvorteil. Ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall ist der Goldzugang nützlich für viele, die keinen gleichwertigen, aber keinen gleichwertigen Ersatz für Lufthansa haben, muss man ganz ehrlich sagen. Und ich denke mal, dass das gemeinsame Thema, was wir heute sagen können, Reiseanbieter differenzieren Kunden immer stärker nach Status am Arbeitsplatz bei Premiumflügen, Museum und im Hotel. Also überall, wo man halt ist, im Spursoleum geht's weiter mit Statusdiskriminierung. Bei der FTL kriegst du ja nichts. Ja, für euch wie immer dann auf Skool und dann könnt ihr die Frage diskutieren.
Tagesfrage, die ich heute sagen würde:Sollte Swiss eigene Tariflücken behalten oder Lufthansa-Standards übernehmen?
Und dann natürlich die letzte Frage:Kompensiert dieser AKOHAT Goldstatus den Wegfall vom Lufthansa-Loungezugang? Also, ich freue mich auf euch und bis zur nächsten Sendung. Bis dann. Ciao, ciao.