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✈️ Neue Airline-Deals, Lufthansa-Essen und Bonusmeilen Lufthansa führt warme Buy-on-Board-Gerichte ein, während Finnair gleich doppelte Avios und Statuspunkte verteilt. Eurowings startet eine gezielte Miles-&-More-Aktion für Südosteuropa. Außerdem sprechen wir über den Tod von Logistikunternehmer und Lufthansa-Investor Klaus-Michael Kühne. Welche Aktion lohnt sich wirklich – und würdet ihr das neue Lufthansa-Essen bestellen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
👇Frage des Tages 1: 👉 Würdet ihr für ein warmes Lufthansa-Gericht bis zu 16,90 Euro bezahlen?
👇Frage des Tages 2: 👉 Sind doppelte Statuspunkte ein Grund, gezielt Finnair zu buchen?
00:00 Willkommen zu Frequent Traveller TV 01:20 The Legacy of Klaus-Michael Kühne 03:33 Lufthansa’s New Onboard Dining Service 05:41 Finnair Status Point Promotion 07:51 Eurowings Miles 09:03 Fazit & Fragen des Tages
Take-OFF 25.08.2026 – Folge 182-2026
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Willkommen zu Frequent Traveller TV, mein Name ist Lars Corsten, und heute wieder zu einer frisch, frisch, frisch gepressten Sendung. Eine Woche mal eine Pause gemacht, schon Sprachstörung, sorry dafür. Aber ich hatte ein Event in Tallinn, da haben wir uns voll in US-Kreditkarten gestürzt und haben dort Gas gegeben. Wir sind bis gestern da zusammen gewesen. Ich hab's echt leider nicht geschafft, mea culpa. Aber jetzt geht's wieder Vollgas und Attacke bis zum nächsten Event, was in Los Angeles ist, wo ich vielleicht wieder ein bisschen, ja, ich sag jetzt mal, Schwäche. Muss man ja ehrlich so sagen, wie es ist. Ja, leider traurige Nachrichten. Unser aller geliebter, hätte ich fast gesagt, Lufthansa-Aktionär Klaus Michael Kühne ist tot. Er hat ja die Lufthansa kritisiert, so wie wir es gerne auch tun, aber er hat natürlich mit seinem Investment viel mehr Möglichkeiten gehabt als wir. Dazu gleich mehr. Lufthansa führt warme Buy-and-Board-Gerichte ein, Finair verdoppelt Avios und Statuspunkte. Avios, nein, Eurowings, bietet doppelte Miles and More Meilen auf Flügen. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen, aber auch zu kommentieren und abonnieren und auf Skool zu kommen.
Das erste Thema ist:
Klaus Michael Kühne ist tot, der Logistikunternehmer und Lufthansa-Investor. Klaus Michael Kühne ist im Alter von neunundachtzig Jahren gestorben. Sein Tod ist nicht nur für Kühne und Nagel relevant, denn über seine Holding hat er Anteile gehalten an verschiedensten Firmen in Deutschland, an bedeutenden Verkehrs- und Logistikunternehmen. Er starb in der Nacht von Sonntag auf Montag in seiner Wahlheimat in der Schweiz. Er war Mehrheitsbesitzer und Verwaltungsratsmitglied der Kühne und Nagel. Er hat Beteiligungen nicht nur an Lufthansa gehalten, sondern auch an Hapag-Lloyd, Brenta, Kflix, Hamburger SV. Und Kühne trat neunzehnhundertachtundfünfzig in das Familienunternehmen ein und übernahm neunzehnsechsundsechzig die Führung. Unter seiner Verantwortung entwickelt sich die Kühne und Nagel vom deutschen Spediteur zum globalen Logistikkonzern. Sein Vermögen wird auf einundzwanzig bis zweiundzwanzig Milliarden Schweizer Franken geschätzt. Da Klaus Michael und Christina Kühne keine Kinder haben, soll das Vermögen an die Kühne-Stiftung gehen. Ja, was heißt das jetzt für uns in der Luftfahrt? Er war ja kein klassischer Airline-Manager, aber ein bedeutender privater Lufthansa-Investor. Sein Engagement verband Luftfahrt, Schifffahrt, Straßen, Logistik innerhalb eines breit aufgestellten Beteiligungsportfolios. Für Lufthansa stellt sich vor allem die Frage nach einer langfristigen Strategie der Kühne-Holding. Bleibt die Beteiligung unverändert, wird sie weiter ausgebaut, könnte sie langfristig reduziert werden? Der Übergang in eine Stiftung kann natürlich für Kontinuität sorgen. Kurzfristig sind keine direkten Auswirkungen auf den Flugvertrieb oder Miles and More zu erwarten. Strategisch wichtig ist, dass die Beteiligungsrechte und die Verwaltung des Vermögens künftig organisiert werden. Also wie die organisiert werden. Ja, Fazit ist natürlich, dass die europäische Luftfahrtbranche und vor allem die Speditionsbranche einen ihrer prächtigsten Unternehmer verliert. Für Lufthansa steht keine unmittelbare Veränderung, sondern eine langfristige Eigentümer- und vor allem Einflussfrage im Mittelpunkt. Entscheidend wird sein, welchen Kurs die Holding und Stiftung bei den Industriebeteiligungen verfolgen.
Frage des Tages ist:
Sollte die Kühne-Holding langfristig ein strategischer Großaktionär der Lufthansa bleiben? Neues aus dem Bob-Leben der Lufthansa, also Buy-and-Board. Lufthansa erweitert ab dem ersten September zweitausendsechsundzwanzig ihr kostenpflichtiges Onboard-Delights-Angebot für fünf warme Gerichte. Die Mahlzeiten stehen auf Kontinentalflügen ab zwei Stunden zur Verfügung, müssen jedoch vierundzwanzig Stunden vor Abflug bestellt werden. Start des neuen Angebots ist der erste September zweitausendsechsundzwanzig und ist verfügbar auf Kontinentalflügen ab zwei Stunden Flugzeit, ausschließlich per Vorbestellung.
Bestellfenster:
vier Wochen bis vierundzwanzig Stunden vor Abflug.
Fünf warme Gerichte:
Chicken Teriyaki dreizehn Euro neunzig oder viertausend Meilen, Currywurst von Döninghaus zehn Euro neunzig oder dreitausend Meilen, mein Favorit, Rinderroulade sechzehn neunzig oder viertausend fünfhundert Meilen, oder cremige Pasta mit Tomatensoße dreizehn Euro neunzig oder viertausend Meilen. Hans im Glück Cheeseburger sechzehn neunzig oder viertausend hundert Meilen. Nee, viertausend fünfhundert. Entschuldigung, ich wollte es nicht teurer machen als es ist. Ja, je nachdem, welches Gericht es ist, ist ein Getränk oder ein Dessert enthalten. Heißt also, Wasser und Schokolade bleiben kostenlos. Die bisherigen, das bisherige Sortiment aus kalten Speisen, Snacks und Getränken bleibt bestehen. Austrian und Swiss bieten bereits seit längerer Zeit ja warme Buy-and-Board-Produkte an. Auch die Langstrecken-Business-Class wird erweitert. Da gibt es auch jetzt Vorbestellungen auf vielen der Rückflüge nach Deutschland. Sechs statt bisher drei Hauptgerichte zur Auswahl und zwar keine Zusatzkosten der Business-Class. Das finde ich toll.
Ja, Fazit ist:
Die warmen Mahlzeiten schließen eine sichtbare Lücke im Lufthansa-Angebot. Wenn man die Töchter sieht, die da ja schon warme Speisen anbieten, ist das natürlich eine Frage der Zeit, dass Lufthansa da was machen muss. Operativ ist das Vorbestellmodell effizient, aber natürlich für Leute, die flexibel sein wollen oder spontan sind, ist das natürlich relativ blöd. Ich kummelte mich einmal auf die Currywurst. Entscheidend ist natürlich der Geschmack, Portionsgröße und natürlich auch die zuverlässige Beladung und tatsächliche Nachfrage. Ja, würdet ihr für ein warmes Gericht sechzehn Euro neunzig bezahlen, also bis zu? Dann haben wir noch was Neues aus der Welt der Meilen, der Punkte, des Status. Finair gibt wieder doppelte Meilen und Avios, also Statuspunkte, wie sie nennen oder Avios sind. Finair hat eine seltene Aktion gestartet, die gab's ja schon mal letztes Jahr bei der Mitlehr auf den ausgewählten Strecken. Doppelte Avios, doppelte Tierpoints erhalten. Voraussetzung ist die Buchung bis zum siebenundzwanzigsten August. Reisen bis zum einunddreißigsten März sind möglich, sogar länger, wenn ich das richtig gesehen habe. Könnte auch sein.
Heißt also:
doppelte Avios, doppelte Finair Plus Tierpoints, gültig in Economy Class, Premium Economy, Business Class.
Gültig für alle Tickets:
Super Light, Light, Classic und Flex. Wichtig ist, dass es eine Finair-Flugnummer ist mit AY-Code. Durchführung durch Finair und NORA. Finair Plus Nummer muss hinterlegt sein. Auch Buchungen über Reisemodus Finair for Business können teilnehmen. Reiseextras werden ebenfalls doppelt berücksichtigt. Der Flug muss nicht zum beworbenen Sonderpreis gekauft werden. Ausgewählte Ziele liegen in Europa und so weiter. Ja, ich finde das relativ cool, wenn man sich das anguckt, denn als Fazit ist so, dass die Aktion natürlich unheimlich attraktiv ist, weil Finair ist ja zu einem Programm geworden, wo es nach Geld geht. Heißt also, wenn man den Platin-Status kauft oder erfliegt, muss man ihn kaufen, weil man muss im Prinzip neuntausend bis zehntausend Euro ausgeben. So hat man die Hälfte und kann dieselben Vorteile benutzen, was natürlich relativ geil ist. Und den größten Nutzen haben natürlich die Leute, die ohnehin, so wie ich, öfters nach Nordamerika fliegen oder nach Asien fliegen. Heißt also, dass man da flexibel bleibt. Dubai fällt leider aus, weil Dubai wird nicht mehr angeflogen und Doha auch nicht.
Der Grund:
Ja, Katar war nicht zufrieden, die wollen ja irgendwie selber. Und jetzt Emirates kommt ja auch nach Helsinki, also insofern wird Emirates da nicht fliegen. Wichtig sind Finair Coacher, also Ypsilon Code, der Durchführung der Airline, die Streckenliste und der enge Buchungszeitraum. Ist es für euch ein Grund, auch Finair zu buchen und doppelte Meilen mitzunehmen? Ich persönlich, wenn ich hier in Skandinavien, Norwegen, Finnland, Schweden bin oder im baltischen Raum, ist Finair für mich ein No-Brainer für Nordamerika. Also insofern werde ich allerdings Flex-Tickets kaufen, um da auch maximal flexibel zu sein. Miles and More bietet auf ausgewählten Strecken, und das ist das nächste Thema, falls ihr euch wundert, und Direktflügen zwischen Deutschland und vier südosteuropäischen Ländern doppelte Prämienmeilen an. Die Aktion gilt für Reisen vom ersten bis zum fünfzehnten Dezember, also ersten November bis zum fünfzehnten Dezember, und muss vorher aktiviert werden. Reisezeitraum ist erster November bis fünfzehnter September, Aktivierungszeitraum zwanzigster August bis einunddreißigter Oktober. Gültig für Eurowings-Direktflüge zwischen Deutschland, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Rumänien. Ziele, die ihr da anfliegen könnt, wären ja zum Beispiel Sarajevo, Split, Zagreb, Priština, Mostar, Bukarest. Ja, was kann man dazu sagen als Fazit? Die kostenlose Aktivierung ist für bereits geplante Reisen empfehlenswert. Als einziger Buchungsgrund für die Aktion wegen des kurzen Zeitraums an Fehlerstatus wenig überzeugend, muss man ehrlicherweise sagen. Für Eurowings ist ja ein gezieltes Instrument zur Auslastungssteuerung. Genauso wie ich die Frage des Tages für Finair vergessen habe, die möchte ich euch trotzdem noch mal geben. Nee, habe ich ja gesagt, ne, haben wir doch schon gesagt. Oh Gott, sind wir schon verwirrt. Aber ich gebe euch trotzdem die Frage für Eurowings, damit ihr nicht denkt, was ist da los bei dem? Sind doppelte Prämienmeilen noch attraktiv oder zählen für euch nur Statuspunkte?
Als Gesamtfazit zur Sendung kann man nur sagen:
Zwei der vier Themen zeigen, wie Airline Loyalitätsprogramme gezielt zur Nachfragesteuerung einsetzen. Finair setzt gezielt auf doppelte Avios und Statuspunkte. Dann ist es so, dass Eurowings konzentriert sich auf enge Zeitfenster und ausgewählte Südosteuropa-Strecken. Lufthansa baut Zusatzerlöse in der Economy Class aus, und setzt verstärkt auf Vorbestellung. Personalisierung und bessere Mengenplanung gewinnen im Bordservice an Bedeutung. Die Kühne-Nachfolge könnte langfristig Auswirkungen auf die Aktionärsstruktur haben und strategische Stabilität betreuten.
Aber der übergreifende Trend ist halt, wenn man alle Themen zusammenfassen möchte:
Airlines verbinden Kundenbindung, Zusatzverkäufe und Kapitänssteuerung immer stärker miteinander. Ihr denkt dran, den Kanal zu abonnieren, die Glocke anzumachen, ein Like dazulassen. Ich verspreche euch, wieder regelmäßiger zu kommen und euch die Sendung zu bringen und freue mich, euch bei der nächsten Sendung wiederzusehen. Aber ihr könnt natürlich auch, wie immer, wenn ihr den Kanal abonniert habt, die Glocke angemacht habt, ein Like dagelassen habt, auf Skool gekommen seid, natürlich die Frage des Tages beantworten.
Und zwar ist es natürlich so:
Würdet ihr für ein warmes Lufthansa-Gericht bis zu sechzehn Euro neunzig bezahlen?
Und das andere ist:
Sind doppelte Statuspunkte ein Grund, gezielt Finair zu buchen? Danke, dass ihr heute dabei wart. Bis dann, freue mich auf euch. Ciao.